...m m.... ! ^jm^n^^ MEMOIRES DB r.A SOCIKTE PAI.EONTOKOGIQUE SUISSE Volume XL (1914). BEITRAG zur Kenntnis der "■ "" ; m Ml 1 VON Erust BArMBERORR iinrl Paul MENZEL.. Mit 4 Tafeln und Profilen. GENEVK IMPRIMERIE Af.RRRT KÜNDKi, RUE DI' VIEIJX-mr.I.EGK. 4. 1914 iMK.MOlRES DB I.A SOCIKTK P.\M'>ONTOL()(.IOrK Sl ISSK Vui.iMF. XL I i'.iiri. BEITRAG zur Kenntnis der I. '[EiiTiiiiFLiiiii m iieii I iTii nm l'IERH ILllSTiniill SEES VON EruKt KAI MICKIt<;i-K iiikI ■>aiil nKKXKI.. i] iMil 1 'l'd/ehi und Prnfilni. . ,.;v».R''^ , [ ., vOR^ e, . ■'■'■•' (iEiNKVh: MI'IIIMKItlK u.iihati' M Nim;. iu!K di: vncrx-i :iii,i.k(:k, 4 1914 1. >>Ti!ATi(;i;Ariiis('HKi; tkiu V(in K. ISAUMBERCiER, Hasi'l. Mit Profdni ilurrh das Wrstende itcs Rrj.ixheiij Am Aufbau der Molassebergo im Gebiete des Yierwalilstiittersees und /uger- sees beteiligen sieb in bervorragender Weise Nageltlubljilduugeii verschiedenen Alters. Higi und Rossberg sind ausgesprochene Nagelflubberge. Diese Nagelfluh- massen uebiiren gewaltigen fluviatilen Schuttkegeln an, die in der Oligociuizeit uiul wahrend der Mioc:enzeit sieh am Alpenrande gebildet und zeitweise das Meer erreicht hai)en. Die Altersbestinnnung dieser Konglomeratbildungen ist mit grossen Schwierigkeiten verbunden; fossile Tieri-este siiul äusserst selten und selbst in den tonig mergeligen Einschaltungen zwischen den Nagelrtubbaidler Ostwand alle genamiten (iesteine in lypisclnr Kntwickluiig. Die Scinchleii slreicheii im Mittel N 70° h], fallen in den höchsten Partien des Üergsturzgebieles mit 2!) — '.]()", am Fuss des Berges bei (ioldau mit 12 — 20'^ mich Süden. In den liefern Lagen des Schichtverbandes treten die bunten Granitgerölle in den Konglomeratbänken an Zahl sehr zurück; die bunte Nagelfiuli wiid abgelöst duirh eine typis(die Kalknageitluh. Diese Kalk- Nageltluli, im Wechsel mit meist feiid<(>i-nigen gi'auen, oft gi'indich aiiwittei'uden, gut gebankten harten Saiulsteinen und grauen und bunten Mergeln, bildet die allere uütere Scbichltölge. Im Vergleich /ui- bunten RiginagelHuh treten liiei- die -. E ?> ■o 'S c ^ S- 5 i o, -C CD ij ^ L. JD (0 o et: «0 (U a 0) -a c c Q) « __ ^«^ lO c- , g 5^ O Oh l B 3 C 5 'X ■^ --' bß ■^ ' a -+ '^ ~ :^ CO is S ^ '^ c c Ol OtJ s c n C iX Qc ^ c/--' o -fe- : V "^ -w .^ -js r "S ^ ^ Sa« 3 £"■ ^ öc ._ II N — S a N § ii ■—■'-' ^ _ .5^t irr ^^ ^ m c -i^ ^ — CO o br *^ 'S t/.. S OJ — . ;i: - X -3 bü N X i3 II i ^ c r* r: — ^ -r J — ^5-^ ,:= 25 « tt tJC ~ = rt -2 K :: 6 BKITHAG ZIIU KRNNTMS i)i:i< 1 l-KTIAKKI.ORA Nagelt1ulilai;er wciiiiicr iiiäcliti.ii' auf; die Mei-.ui'! und Sandsteine zwischen den Nageltiulibänken dag(;geii enciclieii t'iiie ungleich gi-öüsere JMitwicklung. Nördlich von(i:ingi,iien bis id)er St. Adrian am /ugersee hinaus fehlen NagelHuheinlageiungen sogar vollständig. Die untere Sciiiehtfolge besteht somit am /ugersee aus einer obern Partie mit KalknagelHuh und einer untern ohne Nageltiuheinlagerungen. Die.se unteic l'aiiie liildet in allen bisher gezeichneten Profilen ' dieses Gebietes luuh der Auffassung Kaulinainis die antiklinale Mergelzoiie (Rote Molasse). Das IJindeuiittel d( i' KalknagelHuh ist weit widerstandsfähiger gegenüber Witterungseintlüssen als in der bunten ItiginagelHuh. Die KalknagelfluhzUge treten im (ieliinde als bewaldete Ri])pen scharf hervoi' (Nagelrtuliri])])en von Hürlisegg, Kalkofen, Ciiingigeii). Das Liegende und nach meiner Auffassung au(di stratigraphisch ältere der soeben besprochenm (iesteinszone des Rossberges ist wiederum bunte Nagelfluh, deren mächtige Züge das eigenartige Relief im (leläiide nördlich vom Küssnachter- see. in der Jiirregg südlich von Liizern und bei liotenbach am /ugersee bedingen. In dieser ältesten (iesteinszone der MolasselandsclKift am VMei'waldstätter- und Zuger- see treten zwischen den Nagelfluhziigen bunte Mergel und weinrote Mergelsand- steine in gi'osser Mäcliligkeii iiuf. In enger Verknü])fung mit dei' bunten Nagelfluh findet sich ferner ein als Paustein geschätzte)' Arkosesandstein. die sog. granitische Molasse, von blaugrauer Farbe, der leicht kenntlich ist an den roten Körnchen, die durch Zertrinnmerung des Feldspats der bunten (iranitgerölle entstanden sind. Diese granitische Molasse fehlt der bunten lliginagelHuh vollständig, lässt sich aber im Streichen weit gegen Noi'dust verfolgen. Am Zugersec beginnt diese älteste Gesteinszone slidlicli der Station Walchwil; die ei'sten Schmirc und Pinscii von biuitei' Nageltluli ti'cten in der Xähe des Ross- plattentiinnels auf; dei- (Jesteinswechsel ist ein auffälliger. Nun ist es unr in den Jahren 11)11 und H)I'2 gelungen, bei (ireppen am Nordfuss des Rii;! lunl in der Birrcgg südlich \()ii iiUzern eine bedeutende Auf- scliit'iiung ilei- liaiiurndi'ii uieig-elreicheii Dcckscliicliten auf die liegende bunte Nagelfluh nachzuweisen. F.s ist zum vondiercin an/unchmeii. dass diese Plrscheinung auch weitere östlich und westlich vom N'ierwalilstältei'sce liegende Gebiete des Alpenrandes betrotfen habe. Für das (iebiet der Fmgclmiig von Flühli im F^ntle- buch ist dieser Nachweis bereits erbracht (Schider 65). Am Zugersce ist leider ' l\I;ni vtT^'IcicIic clii' l'rdfi!.' viiii Kauk.mann aus dem Julin: 18(iO, von Sciiwiin' 1S!)1, von vKi'iM.i 1!M)4, von F^suiikr-IIks.s I'.IOT, von Hi.cmku IIIIO. AUS DKM C.Eini'TI' DKS VII- UWALDST AT I llt SKI-S 7 (Irr Kiiiitiikt der licidcn in brayc slcliciidi'n Schichtscricii nirnciids auf liriisscrc Sti'i'cko aufii'es('ldo.ssrii. Indcsscu Itcdliaclilct man iintci' dem llutc Kalzcnstrick üb Walcliwil in Schichten, die luclit nulii' weit vom Kontakt cntt'eint sein können, starke Staiichuniivii ' (vide ProHli. ferner einen auti'allii;' raschen und starken Wechsel im P]iiifaileii (h-r Schichten, lieides i^rscheinungen, die wold mit der in Frage stehenden tektonischeii Üewegung in \'erbindiuig gebracht werden drnt'en '. II. Altersbestimmung. In der untern bunten Nageltluh, nach der Lagerung die tiefste an die 0])er- tiiiche tretende JMolasseI)ildung des (iel)ietes, liegen die berühmt gewordenen I'und stellen fossiler Pflanzen von (tVcH aiii Hohen BJwnen'--, deren Alter durch die Wirbeltierfauna der niimliclien Lokalität sicher festgestellt werden kann. I'auna' und Kiora der Fundstelle (ireit sind ins OhenKinitnu zu stellen. i''iir oligociine.s Abel- dei' untern bunten Nageltluh spritdit auch Hdlx Jldii/iiin/i rar. Hanlii/i Xoulet, welche ich im Herbst li)12 in der mittleien Thalweid. nördlich von Kiissnacht, in einem ]\Iergellager der Nageltluln'ij)pe gefunden habe''. Die neuen Fundstellen bissiler PHanzen am « Zünggelibaih bei Arlli und am «(impiieii timlen sich mui in S(diiclitverbanden, die nach ibi'er geologischen Lage jünger sinil, als die am Hohen IMumen und somit dem Miocan angelKii'en. Andei'- weitige Untersuchungen in dem (iebiete der subalpinen Mulasse haben mi(di dazu geführt, die zwischen der liegenden (digocaMien bunten NagelHuh und der hangenden bunten RiginagelHuh liegenden Schichten dem B/(rdif/((Heii'', die letztere dagegen dem V/ndohoii zuzuweisen. Die Fundstelle am Zünggelibach bei xVrth liegt in den altmio< ;enen - Schichten, diejenige am tTuippen in der mittelmioca'nen Ptiginageltluh. Der ' Schon vuu K.\UF.M.iN.\ beobaclitet 15, 204, 205. - Idi mache darauf aufmerlfsani, d.ass, im Gegensatz zum Flysch über den MohiKsebilduniicn, in dieser sonst ähnlich aus weichen und harten Gesteinen aufgebauten Schichtt'olge l>enierl\ens\vi'rtc Stauchungen in dem von mir untersuchten Gebiete niclit oder höchst selten beobachtet werden können. .\ni \Ve.g von Walchwil nach der Walchwiler-llberallmend lassen sich Fallwinkel zwisclien -l.') und Sl" feststellen, wahrend zwischen St. Adrian und Gangigen die Schichten durchschnittlich mit 30" nach Süden fallen. ■ K.vuF.MANN 10, 80; 15, 212; 17, 125. Heer 9, 215, 223; 21, 473. Letsch 32, 10-23. * Nach gütiger Mitteilung des Herrn Dr. H. G. Stehlin in Basel. Man vergleiciie seine Arbeit.i'n 36, 360; 62, 482. Ferner Heer, Flora terliaria, Bd. HI, 1859. Douxahi 31, 219. — Ainlere .Mtersbestiin- mung: Kaufmann 15, 340; Schmidt 30, PI. VIH; Kollier 59. * Die Bestimmung der genannten Schnecke verdanke ich Herrn Gustave Dollkus in l'aris. " Von C. EsCher-Hess wurde in diesem Scliichtkom|ilex eine interessante Microfauna nachgewiesen. 50, 34, 35. 8 BEITRAT, /l I! KENNTMS \)VA\ TEUTIÄRPLORA Vertikalabstanil zwisclicii den prianzenfülireiKleii Lagern beider Lokalitäten im Kossbergprofil beträgt ':)'!') m, so dass in Iliicksiciit auf die bedeutende Mäcbtig- keit der die beiden Ptlanzeidager trennenden Schicbtfolge bezüglich der Zusammen- setzung der beiden Floren deutlich ausgesprochene Unterschiede zu erwarten sind. Das Lager am Zünggelibach Hndet sich in der obern Hälfte der uutermioc;eneu Schiclitsei-ie zwischen Kalknagelfluhbänken, ca. -loit in unter der hangenden bunten Riginagelfluh. Die oben geäusserten Anschauungen über das Alter der beiden Schichtserien mit den Ptlanzenfundstellen stützen sich lediglich auf die Lagerungsverbäitnisse. p]s war dalier angezeigt, das verhältnismässig gut erlialtene Ptianzenmaterial durch einen Faclniiaini prüfen zu lassen, um auf diesem Wege vielleicht eine Bestätigung meiner Altersliestinunuiig der in Frage stellenden Schicliteii zu erhalten. Herr Sanitätsrat Dr. 1'. ]\Ienzel in Dresden war so freundlich, die schwierige und zeit- raubende Bearbeitung des Materials zu üheriielinieii ; ihm spreche ich an dieser Stelle meinen wärmsten Dank aus. III. Zusammenstellung der Fundstellen fossiler Pflanzen des Rossberg- und Rigigebietes '. Die nacbfoloeiiden Angaben beziehen sich meist auf Fundstellen, die ich wälirend meiner geologischen .Aufnahmen im Gebiet der subalpinen JMolasse selbst kennen gelernt. Die meisten sind schon in den Arbeiten Kaufmanns beschrieben. Nach den gegenwärtigen Anschauungen über das Alter der Schichten, in denen die Fundstellen sich linden, gruppieren sie sich folgendermasseu: A. In der oligoc^nen Molasse : 1. An der r>ahiiliiiie Iminensee-Rotbkreuz im Eisenbahneinschnitt nürdlich von Tschmpls, ca. 2 km vom Baluibof Immensee entfernt. Die bunte Nageltluh fällt 42—45° S und streicht N 80—85° Ost (magn.). Sandsteiiibank mit vielen, aber nicht tadellos erhaltenen Blättern. Herr Dr. Menzel erkannte (ünnanionnim polymorphum A. Br. Aufgefunden 23. Vll. 07. 2. Stirnerüti nördlich von llorw. Angaben hiei-über : Kaufmann (10, 1:3; 15, 208); Heer (9, 211) bestimmte folgende Formen: Liquidambar europeetim A. Br., ' Auf der geoIngiscLcn Karte des Yierwaklstättoi-Ke.'.'i 1 : 00,000 (im Druck) sind nur die wiclitigsten Fundstellen eingetragen. Al'S DKM CKHIKTK DIIS Vli:UWAIJ)S I A llllt SKKS 9 /.. i>ri)ti')isii)}i rii.ü,'., Accf /!i'niiii/i/n//nn \\v.. Acer fr/lolidtiDti Slh^-. s|i.. Ciissia Jici'culccs Ung.. (_'iiN/(tiiH»iii(iii Sil/f/icliicrl Hr.. ('. /i(i///iiinr/iliiiiii .\. I'.r.. ('. lavceoJatiim Uiiii'., C spertuliilr Hr.. C llnchi Hr. •^. rdpierniiihleüiuWU-h vdii Horw. Kaiifniaini (10, i:;; 15, '2()S), Heer (9, 21 1 1 lU'iiiit : Jnnhoi^ hilniica Uiig. niiil Cclustnix i'hfiiii^ l^iig- 4. It(ipi)i'))t()licl \\v\ Kiiciis. Kaufiuauii (10, l'.l) ('i-\v;iliiir l'lcri^ /(ro/ilu/l/u \'u. IV. l'.tll.) ;5. H >/////> (westlich vom Uiiterdoi'f ). Vergleiche Kaufuiann 10, 70:15, 2(>7 und Heer 9, 221. 4. Im südlichen Teil der Hirregghalbinsel und im debiet des Schwendelberges südwestlich Hoi'w zeigen die unmittelbai' über der oligoc;enen bunten Nageltiuh liegenden Schichten bedeutende fazielle Abänderungen, verglichen mit den gleich- altrigen Sedimenten der Rossberggebietes. Die mächtigen Sandsteiidager setzen sich zusammen aus dunnplattigen harten Kalksandsteinen, den sog. Horwerplatten. mit starker Anhäufung von (ilimmerblättchen und kohligen Ptlanzenresten auf den Schichtrtächen. Neben bunten Mergeln treten mächtige dunkle schieferige Tonmergel auf, die in Grisigen bei Horw als Rohmaterial für die Ziegel- und Rack- steinfabrikation abgebaut werden. Kaufmann bezeichnet diese Facies der initern miocenen Sedimente als Ilnni-nschichfc)/. MKM. SOC. PAL. .StJISSE. VOL. .XL. \0 BKITRAO ZUR IvENNIMS DKK Ti: RH ARI' LORA In der Meriielgrube von (irisigen lial«' icli im August 1!)11 unter Mithülfe von Hl-. Stud. pliil. ^loiict neben vielen iiraekwiisser-Cardien auch verschiedene ülätter gesanmiell. Seither sind luir weitere .Alaterialien von dieser Stelle über- mittelt worden durcli lleirii Sekundarlehrer Reinhard in Horw. woiunter auch die von Herrn Dr. Menzel beschriebene Art. Schon durch Kaufmami sind von dieser Mergelhalde, ferner vom Haltiwalil und von Untersclieidhalden fossile Tier- roste und Pflanzen bekannt geworden: er neinit 10, 17: Zizi/ph/is Ihtgeri Hr., Chmamomum htncrolatnm (Ung.) Heer und Siiiila.c n'r//r/v Wess. — In Grisigen betrügt der Absland des Fossilfundpunktes von der liegenden oligoca'nen Nagelfluh ca. 150 m. 5. Die oligocrtjne Molasse taucht im Blatterbei'g, Sonneid)erg, Dottenberg. Rooterberg unter einen ii der llalscm;- /uiii Kaiizcli (Uslniilr des Ildsshci-ii) liiidct sicli ein Scliiffcrmergel- und Saiidstciii/.uii' /.wischen liiintcr Na.ucilluii mit rcciit .n'ut erhaltenen Prtanzen (üaumlit'rii'tT. K). \'I1. IJ). 3. R(»ssl)ei-g- (vergl. Kaufmann 10, Sl. Heer 9, 212). identisch mit der Aus- hruchsnisclie des (TolchiucrixTgstufzes vom Jalire isdC. \'(iii hier stammt die schöne .Saunuiung des Ileriii ^I. S])eck in Zug. IV. Zusammenstellung der durch Heer bekannt gewordenen Pflanzenfundpunkte nach ihrer geologischen Lage. Um die Pflanzenfunde von Artli und vom (inippen für die Altersi)estiiiuiunig der sie einschliessenden S(dii(littMi benutzen zu können, sind dieselben zuiiiulist mit den durcli Heer beschriel)enen fossilen Pflanzen solcheiFundpuidUe zu vergleichen, deren Alter als sicher erwiesen liet rächtet wertleii ilarf. Die Angaben Heers über das Alter der einzelnen l''undstellen entsprechen nicht mehr durchwegs unsern heutigen Anscliauuugen. Dies trifft, wie zu erwarten ist. l)es(tnders zu für die Fundpunkte der altern Schichtseric unserer INIolassebildungen. Der hessern Uehersicht halber versuchen wir die für unsere Arbeit wichtigsten Fundpunkte nach der gcgenwüi-tig geltenden Tertiärgliederung zu ordnen und steIhMi diese letztere in einer Tabelle der von Heer in der Flora tertiaria Helvetia- gegebenen gegenüber. In dieser Tabelle werden dann einzelne Lokalitäten, für welche neuere rntersuchungeii eine von den Angaben Heers abweichende Alters- bestimmung ergeben, aiidei'n Horizonten zugewiesen. /. I'cliri- (Jlf Gl/cili'nniii ;)«r/owtauna). Dalier wii'd die sarniatisclie Stufe in der Tertiiirglicderung A dem obersten ]\Iioc;en zugewiesen. Diese Auf- fassung wird namentlich in den deulsclien .\rbeiten vertreten, wahrend die französischen Autoren die puntisclieu Schiciiten dem Mioca-ii angliedern und als Obermioccvn bezeichnen. In der Schweiz sind es die jüngsten Schichten der obern Siisswassermolasse, die sog. Oeningerschichtcii. wclclie als zeitliches Aequivalent der sarmatischen Stufe aufgefasst werden kiiiniten. VoriituHg aber ist es nicht uKiglich, für diese Auf- fassung zwingende (irilnde zu erbringen. Die üeningerschichteii werden daher von vielen (ieologen als ohrrsfes Vh/do/xm-' (Tortonien) angesehen, mit dem sie, soweit bis heute bekannt, die Siiugetierfauna teilen. Wir fassen, wie bisher üblich, die ganze obere Süsswassiirmolasse als Ohenuloca'n » \ die marinen Schichten über dem Muchelsandstein als M'dtdiniocim zusannnen. In diesem Sinne sind die üezeicbnuugen in der vorliegenden Arbeit verwendet. 2. Jlehcr die mizclHcn Ftivdjiinikfr fcrfiih-rr I'/hiiizcn. Als sichere Ausgangspunkte für die Vergleichung fossiler Ptianzen zum Zwecke der Altersbestinmnnig von Scbichlen haben besondern Wert alle die Lokalitäten, dei-en Alter durch Säugetieri-este genau festgestellt werden kann. Es kounnen folgende in IJelracht: Oeningen"'. llerdern, Wangen, Schrotzl)urg, Steinerberg, Elgg, Lock', Kilpfnach, IJernraiii, Tägerwilen, Hohe Khonen'', . ' I'AVRK 57. Uli, 117; llAiiii 60, 1717. 1712; Laitahknt 47, lli.Sl, i(i22-2, Ulül. -' Uaug 60, 1027, i(i:i2, i(;:;i, 1712. ' Kayser 52, 577, 000; ScmmiütSO: Kaufmann 22; IIkkii 2, 204; 21, 301. ■' Oliormiocaiio Fiiinlstclli'n : (Jciiiiii/ni, llerdern, Wantjen, Schrotiburij, Steinerhery. EUjef, Küpf- nach, Bernratn, Tugenrilen (in der T.-ilicIli' nocli Ilohenkrähcn, Atbis, Stellfurt, Staad uuil Mecrshunj, Irchel): IIekr 9, 22ll-2:il, 2s,'j ; 21, 177 ■)H7; Schaumi 19; Gut/avii.lek 20; WüHTKNiiKKcmi 33, 46; IIl'g 48; RüLLiKR 59; Lutsch 32: Studkr 1, 2(;it ; 3. — S/f/i/eHlhal liei Bnigg : C. Miiscn, (iiolcclicn : Grkim'in 14, l^*.'). — llclicr iocte ; IIkkr 9, 210; Stuiikr 1, 289; 3; .jAfTAitD 13. IM-lOd; 1''avrk 57; Scmardt: Sitr une coupe du ferrani (eningien pr'es du Lock et revision de In faune des mnllnsqucs de l'Oenimiien du Lock, Bull. 8uc. nciicli, ilcs Scionccs nat., t. XXXI, 1903. • Hohe Bhonen: IIkkr 9, 212; 21, 173; Studkr 3, 42(1; Kaufmann 10, Sfi ; 15, 21 1, 3i:!-3ir), 33S-34(); 17, 125; Lktscii 32, 1(;-21 ; Stkmi.in 36, 3(13; 62, I.S2; Rou.ikr 59 (.MteislK'stiniiiunij;). AIS i)i;.M c.Kiiiirn: i)i:s vikuwai-dstatti:» skks 1:5 LausaiiiR'ifuiHlstellcii '. Ilnclifltc-ncliiKiiil am Genferscf', UhiTlniclisitt'ir-, Aar- wangen-, Buiiibacli.maliiMi ' im Kiiiiiifiitlial. Siiiutliclie (licsbezügliclirii Angaben verdanke icli (lei- Frcundliclikcil des Hrn. Dr. II. (t. Stelilin in- üasel, welclier die Ergebnis.se .seiner eingelienden l'nter- sucliungen über die Säugeliei-i'este der schweizerischen Mohissel)ildiiiigen spilter bekannt geben wird (man vei'gleiche seine Mitteihmgen liierüber in den Kclogu; geok helv., Vol. VII, No. 4, i;)U:J und V(d. XI, No. 4, 1911). lieber oli(jor.;vne Fundstellen. (I) Stamfiex. - Vtm den (iligenannten Fundorten geiidi'en (Ibcrliuchsiten. Aarwaiigen und Biuidjachgraben dem jNIitteloligoca'n (Stampien) an. Develiei- dessus, Neucul' bei Delsl)erg und Saalfeld'' bei Laufen sind ebenfalls liieher zu steilen. Die Schicliten, welche die l'danzeii geliefert, haben (Molasse alsacienne und Septarienton) sind das Liegende der Siisswasserkalke und ^lergel mit lldix nifiiilosa und Cydostoma uiitii[iinni. welche jetzt allgemein dem ohcrn Staiiipini zugewiesen werden. Kollier liat im Saalfeld folgende Arten nachgewiesen: Aiiilnimcda protogira Ung.. Diuspi/ros hraclu/scjxda A. Br., CiniuiDionunii Ituienihüiini l^ng., C. polymorphum A. lii'., (\ spcctahlk H. h) Aqlitanien. — Durch Silugetierfunde ist das Alter sicher erwiesen für Hohe Itlionen, für die Lausainierfuiidstellen, ferner für Rochette und ISelmont. In der Zone der untern i)unten Nageltluh, welche am Hohen Rhiineii eine ober- oligoca'ne Säugetierfauna geliefert hat, finden sich im (iebiet der subalpinen Molasse folgende Kundstellen: Iiapi)entobel bei Kriens, Stirnerüti und I'apier- mülile bei Horw". ferner 01)eriigeri und Utznach'. Für die übrigen ins Oligoca-ii ' LausannKr Fundstellen und Eochefle-BelmonI (in der Tabelle noch Monod. Hiv.i/, l'andez): G.4iu>iN et DE L.\H.\Ri'E 4; Studlr 1, 3; Japoakii 13; M.ui.i.ard 18; Ivisslim; 37; IIker 9, 205, lio6 ; RoI.MEH 59. - Ohnhnchsiten und AniH'umjen : C'akl'Ier 8; Heer 9,20'.); Kaufmann 15; M \rtin 45; Mi'iii.rekc nnd Niiii:i.i 63; Stehlin 36, 3(>'S; Rhi.i.ier 59. ■ Biimhaclhjraben im Eninieutlial : Steiilin 36, atil ; 62, 4.~ili; Klillikk 59; Kauf.mann 23, 1 17, 4 1«; Heer 9, 208. ' Uerelier-d€ssiis und Neucitl\w'> Delsliern'; CiREPriN 14, 172, 175, 185. * Saiilfehl liei Laufen : RoELif:R 54, 92. " l<'iii' die Fundstellen bei Kriens und llijru; ferner Wet/cjis, Kalzenstnck bei Waleliwil, Lnzern, GdUeiilhal, Obeniijen verweisen wir iiuf die Literaturangabeii in der Znsanimenstellunu der l'undstellen fossiler PÜnnzen des Rossberg- urul Rigigebietes, III. Abschnitt. ' Utinach: Heer 9, 214, 215; Studeb 3, 429; Gutzwiller 16, 55. 14 Bi:iTli\r. ZI!» KKNNTMS DER TKBTIÄRFLORA gestellten T.okalitiiteii : Ituppeii'. lluti Itci Scliäiiiiis, Eriz - und St. (iallen •' (Fiiid- lingo) ist vorläufig eine sielierc strati^TapliiscIie Horizontieruiii;- nieiit möglich. Obsclion die St. Galler-Findlinge allgeuiein der untern iSüsswasserinolas.se ((iutz- willer, Falkner und liudwig) zugewiesen werden, ist doch ihre Herkunft n(tch nicht sicher erwiesen. Das Ptlanzeiüagei' von Kriz gehört einer Zone bunter Nageltiuh an, die ohne Zwi'itcl oligoca>nes Alter hat. Kissling (MolassekohU'ii |i. 11) erwiiliiit von der Loseuegg eine JMolluskenfauna mit ('i/closti>iii(i (u/fi'/ti/ni/. J'Ianorhis conni, welche Fossilien durch Itoliiei- im .luragehiet in den mitteloligocieneii Bildungen (Stampieii) nachgewiesen worden sind. Üeher Fioxhldlen ricr iniocivDru marh/rn Molasae. a) Jjtu'(li(/(i/ii'i/. Wie schon im Abschnitt III dieser Ai'beit hei'vorgehoben wurde, treten in der subai])inen Molasse des Vierwaldstättersees die unternno- <'a'nen lüldungen in zwei vcrschifdcneii Facies auf: als L/uernerschicMeii und als Hör iver schichten. Dei- Schichtsciie der Luzernerschicliten gehören an die I'tianzeii- fundstellen : Fluhmatt- und Lädelisteinbruch in der Stadt Luzern. (iötzenthal, I5iich ' am Xürichsec ; den llorwerschichten dagegen: AVeggis. Horw (Kiniethorw- (irisigen-Haltiwald). Katzenstiick ol) Walchwil. Ziuif/iieUhuch hei Arth. Hier sind jedenfalls auch die Ilalligschichten '' unterzubringen, deren Fauna mit derjenigen der llorwi'i-schichteu (diereinstimmt. Wir haben meines Frachtens in Kalligeii die nämliche tektoniscbe F.rscheimuig wieder, die in der Birregg südlich Luzern zu beachten ist: Die untermioca'nen Schichten sind über der bunten oligo- caüien Nageltluh geschoben worden (lürregg-Aufscbiebung) ; daher die anormale Lage der schon oft besprochenen Sedimentscholle von Halligen. Was die I'tlanzenfundstelleii der Fmgebung von St. (iailen ' lietriH'i, so sind nach freinidlicher .Alitteilung der Herren Di'. Falkner luid Di'. Ludwig in St. (iallen mehrere Fundorisangaben sehr ungenau : eine gewisse linsicberbeit besteht bezüg- lich lüethäusle. Wallbarh, Men/.leii bei St. (lallen. ' liuppen bei Altstiitteii mul Uuli Ihm Scliäiinis : Stilkii 3, i:!l ; IIkkh 9, 21(>, 'J'-'li ; (iHTZwii.i.Kii 16; Lktscii 32, JOd, 2li7; Rolmer 59. -Eriz, Kt. Hern: STUiiKit 3. ■12:-J; llumt 9. 221; Ivi.sslin(^ 37. 10; Kmuoiann 23, lüö: 15, ::il5; Roi.i.jKtt 59; Bkck 61,. •'il. ■■' St. GallmiVhuWUvic, Kii-tliausli\ Wuttliacli, Mcn/.lcn, StciriüriUili, KreiulcnlxTK, (Triitli-St,>iiil)riicli) : Sti-dkr 3, ■I2;t, 4yO; IIkkr 9, 225, 227; (ii'Tzwii.i.nit 16, 20; Kkm.kr 24: 1''alkner und LrDwio 35. * Bach am Ziirichsee : 8ti;i)i.;r 3, ;MS, 381 ; IIkkh 9, 21;; ; Katkmans 10, 92; 15, :!I0; Gut/.wim.kr 16. S4 ; IIkkiioKMT 49, lö; RdM.II'.R 59 •■■ Halb ij.iih „Uten : Studkii 1, :;7; 3, llü; I''isaiiEU-Oü.sTKR 6; IIekr 9, 208, 221; Kaukmasn 23; Koi.i.iKK 56, liö; 59; Ukck 61, 55. AUS i)i:m gf-hikik i)i:s vii:u\VAi,nsTATTi;i! smks l'i li) ffclrrtioL Die l)is jetzt lickaiiiilcii l''iiiitlslcllcii in den iiiiiiiiirii Scdiiiicutcii liht'f (lein MuscliL'ls;iii(lsteiii ncliöi'i'ii fast alle dcf siilial|iiiirii Mdlassc an. Ancli liirr lialicti wir zwei Facies zu uiitcrsclicidcn : (M .sy. ^i(///rr.sTA/V//^(';M)(U'rIit'i-m'rscliichtcii und hl l>n /ii/tcre 'J'cil iler ' Rif/ii/df/cllhih. Den St. ( iallcrscliiclitcn ,ncli(ircii an m di'f rinurliuni; Vdii St. (iailcn: Stcin- ,>ii-iiliii. l-'nanlcnlHM-i;-. (iriitli-Steinhnirli (iiacli tVcnndliclii'i- Mitlcilnnu dcf llciTcn I''a.lkiu'f nnd laidwii^' in St. (iallcn). Diese /mn' ist diifcii ilife Molluskenf'aiina, clnifakttM'isiert. In die untcfe l'ai'tie def Itiginageltiiili stelle icli die l'tlanzentunddite (Inipiien und Ulief Al|)eii ((Jlier Kossiierg- Weide) a.ni INisshefg. Kaiit'inaini nnd lleerliihfen die Fundstelle am (ini|i|ien nnter def I!ezeielninim' iinti- eilef Ilossheri; an. (Kaufmann 10, sO: IIeei-9, '2 12). T^ehcr F>iii(/sfellci/ der (ilirrtiiiociri/fi/ il/ri/f/.s.sr. 'rortoiiieii itiiil r.rcnf. Samuit/i'u. — Wif fi'igen di'n von Heer in die eliei-e Siisswassenniilasse eingereiiiteii Fundstellen iiocli die dnf(di W'i'niciilicrucf liekainit iicwefdeneii bei: üeiin'ain nnd Tiigerwileii im Kanten 'riinigaii. Staad iiiid Meers- hufg am leheiiingersee. Die vorliegende Arbeit ist ans den im Auftrag der scliweizerisclien ge(do- gischeii Kommission ausgeführten Aufnahmen im Gebiet der subalpinen INIoJasse des Vierwaldstältersees hervorgegangen. Bei den Aufnahnu'ii im l''elde (l'.)()7 — r.irJi suchte i(di (he \(Ui Kaufmann genannten l''undstellen fossiler l'Hanzen auf und lernte auch einige neue kennen. Diejenige (uii X/ii/f/firl/Ixich hei Arth schien mir für die Altersbestimnuiiig der Sehichtserie einen besoiidern Wert zu haben und wurde deshalb ausgebeutet. Die hier gesammelten Materialien, welche hu Museum in P)asel aufbewahrt werden, ferner die schöne Samudung vom Gnippoi [Vv'w^X- sannnluiig des Herrn ^I. Sjjeck in Zug) bihlen den Gegenstand der nachfolgenden paläontologi.sclien Studie (h's Herrn Sanitiitsrat Dr. I'. Menzel in Dresden. Die Veröffentlichung der Resultate derselben, sowie der stratigraphischen DarU'gungen geschieht mit Zustininning (hn- schweizeris(dien geoh>gischen K(nninissioii. AV.sv/, iMini'ralni;isrh-ge()lo,!.;isrlii' .\ustalt der [ 'niversität. Im November Uli:!. UNTER-MIOC/EN 3 la Vi B > c CA [ 1 ;= r^ IJ. _,, sr :^- :^ -* ~ ■n; •^ 2 o ^^ o P o s^^ ^ " ji H- MITTEL-MIOC-^N 3 SU ~ _ e n CO ^ 5" ' — oa MEERE S-MOLASSB O -^ -T' E OBER-MIOC/GN t3 O CD o 5' CQ CO CO =" -d =^ i; H « S td ;r "^ -:♦ ':^?=^5 ? ^ O _ ft r 2.5' o w O ;^ S N — - :i, »J *T- :r B W 3i -1 > >— 3 o rti C3 Q ft - O ^1 w tc s r- 89t tr^5 » a- o '. 3 ■/ -V r- n> S ri '.- " ^ 2 — rr< -■ /. - ' •g 3- • ;^' = (D = . . ^- :i = P^?3 w ■ 2 B -^ 3 — CD ~ G -: " ^. O c er; ~ ST 5i:?| 2 - q CD — "IC R > s — c CP5 O er in C/l r^ U 3 CL CA 'JP (-► Tc m o 3 ■iq Cß 5: ■T) C -^ t r: K- >-i fe: Cj ■^ '•^ ~ t 1 1» ta v: , ,^' = r 2. 2- c i ^ - _ 2. =• C '-^ w = ;-, T "H. — O "^ HZ ■ o : T^ — oT ■ a w tai H E S 2.tl5 5 if ■ c- ■ O o- O H g — . N o c c 7 M o 0..? 'X fi» r ~ -: — 2 — = o st; i ^ » - ua N t3 : B £-= ■ ST ■ •r- ^ 0) -- » ; 2 B S XI ; -- <^-.. . =-c M -^ s --; w 3. ?;■ •^ I' n. II te ■; |2|.-£ < 'S. '^ :.+ - S tH ; ^- ^ 2. N i. a - C' "+ M ^ " ^■^ " -■ ■< 5 - w R 5 » ?• ü = — D + X- LT. Q er P 3 -,' W pr ra Ci- CT D s oq D 'fq r- — 'X. ^ Oq •X. er 55 ^ s* &• P ? p ■51 5 & B "i ■^ 2; sS^ 2. "A S ;§ 5 £- 1 tS 3 :? 2 -D -' tf -5 ^ crtj 2i. = "-? ^s * •1 == s- '?•: T Ig' f 11 S.S. S ■-! "-l 5-!? r o B B > B O B ir ^ W 2 a. g W ViiidolioniHii II. Mcditcrranstiifc n I . I ( ; n (_; ^v: n I "nl cr-Mic >c;i '11 Mitt (M-Mii)C': i-n ( )b(^i'-Mi( )ei('ii 9 T S 2- CO (t. ^ a n «5 c^ c ^ X? 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Goniojiteris f'roiule phuiata, pii/nls Ih/earih/ts, loi/(fis, iufcriorihns r/ros.se- crenatis serratisre, snpcrloriliKfi arf//ite scrrafis vel serrulatis; nervo 2)rii)i(irio valhlo : nerv/s sectoidarüs anfjulis 50 — (>ö '^' orieiifihiis, teitHihus, suhrecfis vel (uritiitix: )/rrr/s tertiariis in piiniis hiffridy'ihns 'pU-runtqne 6 — 7, in s/ij)cri(>ril>ns 4 — .'). c/(rv((fi^, anf/tilis arntis f/irrdirnfilms; .so/v'.s rot/o/datis, hiseriafit^. 2^1 BEITRAG ZIR KENMNIS DER TEHTIAKFLORA Heer beschriel) aus dem Schweizer Tertiär verschiedene Reste von Farn- wedelii, die er mit der zuerst von Uuger aus dem steirisclien Tertiär beln Steiermarks. Ddluiiens, Ungarns'. Italiens, . Tertiiir von Spitzbergen, (ininland. Noi'damerika. ' Nach V. I'ax (Die TcrtiarHora des Zsiltliaics, Eiiülrrs liotan. Jahrb.. .\[>, lüOH, licililatt !)3, Hpft 1, S. -tlt) ist die l-'lnra des Zsiltliairs nicht, wie Heer iiiiil St.iiili aiini'linirii, als (ihi'idiijidia'ii, smidiTii als iiiiti'rniioca'ii aiizns|ii-c(hcn. AUS i)i;.M GKniETi' i)i:s vii;ii\vAi.i)srÄiri;ii sr.Ks 9,^ Ai^piDiuM Fisciii'Ri Heer. rTdfrl III. Fig. i;a,b.r,) Lastrxa (Ganiovieris) Fischen, Heer, Flora tci-tiaria IIi>lvoti:i', 1, S. :->l. Taf. IX, V'i'^. H. Äspidiuni Fischeri, Herr. Flora tiTtiaria llplvctia', III, S. 152. » " Sismoiiila, Matcriaiix..., p. 12, pl. III, XXXII. » » Ettlngshaiiseii, Fossile Flora ilos Tertiärbcckcns von Billii, I, S. 17, Tal'. Ill, l''ii;- Ü-I'J. » » Sqniiialml. Contrili. alla Hora fossili' dci terreiii torzlarii ilclla Ijigiiria, II, p. '27. Lastiwa ptilchella, Heer. Flora tertiaria Helvetia', I, S. 33, Taf. IX, Hg. 2. Aspidiuiii ptdchellum, Heer, Flora tprti.aria Helvetia'. III, S. 152. Sismoiiil.i, Matc-rlaux... )i. 11, ]i\. I, fig. 5. A^p'/d'/nm fronde pinnatd , plnnis aUeniis, Vuicarihns rel lifiicciilali)-l/i/c(irifi/is. iii/erioribiis pimuitipaii'ifis. ^^/ipcr/oriJm.s piiinatifidi.'^. s/ipn-nii.'^ /i/fi[(inrlii//'< : pintiaruni hiferhinini hihin (ijHee rotiuiddt'is rel ariifhiscuHs : iierri.s Icrtiariis .'j — .9 sinijilicili/is : .■ his 7 hei Asji. pi(lrhrlliiiii. 7 Ins !t hei Asp. Fisrhrri — nur auf Verschiedenheiten beruhen, die von der Stellung der Fiedern am Grunde oder an der Sp'tze der Wedel abhängig sind. Die wenigen vollständig erhaltenen Fiederlappen unseres be.sten Exemplares (Fig. Ci'') lassen zugespitzte Enden und (i Tertiiiriiei-ven erkennen, besitzen al.so ein Merkmal von Asp. l'isiliiri und eines \i)cr-Mioc;i'n \(>n Italien. Fam. OsMUNDACE.^^:. Os.Ml'NDA I.ICNIIII.M ((lichclj, SllII' (Tafel III. Fkj. .;, /, r,'K) Pecoptehs liijnitnm, Giobcl, Zcitsclirift f. il. gen. Naliirwiss., X, ls,'i7. S. HO-i, T:if. II, Fii;. 2. Aspidiiim tiiiiidum, Ili'cr, Beitrag zur iiiih. Ki'iintiiis der saclis.-thili-iiis- Br.-iiiiilvnlilriilloni, S. is. 'l'.if. I\, Via- 2, 3. Aspidiiim Mi-iini, Ludwig, Fossile l''l(iia der alleren .Miteiliiiii;' der Klieiri.-Wettenuii'r 'rertiiirloriiKitinn, I'ala'ontORr. VIII, S. (;;S, Taf. .\II, Fi;;. ;i. J'cciijilciia l/(juiliim, Heer, On tlie fossil fiora of liovey Traeey, p. 1017, pl IjV, fi?;. !-(;, pl. lA'l, üsi. 1-11, pl. I.VII, fif;. 1-7. • • Saporta, Ktiides siir la venelatiiiii du sml-est de la l''r.iiice ä l'epoipie tprtiaire, III, 1, p. -12, pl. IM, lifT. I, ■'). • • Uiiger, Uolier einen in der Terliarforrnatioii selir verhreifeteri Farn. Sitzher. Kais. Alvad d. Wiss. Wien, Hil. .\LI.\. S. 2iMi, Taf. 1, II- O.imuiirl/i liiiiiiluiii. Sliir, Heber zwei neue Farne iler SdtzUa-Seliiehten von Mcittnii; in Ki:iin. .lalirli d U. k. geol. Heielisaustalt, W len, Bd. .\.\, 1870, S. 1, Taf. \, 1.1. Osmioi'l'i (imlsclmihfi I, Stnr, iliid. Ai;S DEM Gl'DIETE DES VIERW AI.DSTÄTTEU SEES "1 • Osinniidd l/iiniliiin. Ilrcr, Ueber die Briiiiiikolileiitlora des Zsily-Tliali'S. .Iiilirb. d. k. I'in;.'!!-, tirol, An-talt, II. Bd., 1872, S. y, T;if. I, Fig. 2, ü. • f Gardnor and KttingshansPii, A MonO!jni]ih of tbc Britisb Kiktiil' Flcjra. I. p, l!t, 1>I. IV, Hg. l-:i, ]). (U), |il. XIII, tig. M. • • Fricdricli. Beitrage zur Kenntnis der Tfrtiiii'Hora der Pnivinz Sachsen, S. 1 1. 'I'mI'. I\'. Fig. fi, S. lt;2, Taf. \X, Fig. s. Stauli. Dii^acinitaiiisrlic Flora des ZsiltlialfS,S. 227, Tai. Will. Fiu. I . 'I'af. .\.\.\I.\ \l,, Fig. 1". Plaiiisiuiii liijuituiii, Si|uiii.-diiil, Cuntriliiizioni ;ill;i llora tbssile dei terreni ter/.iarii dclla Bignria, II, p. 2'6, tav XII, tig. 8. Osintoida froi/ilc ji/i/inild ; pinnis dinujato-iuivarlhus, s/iljcoridccis^ ajiicc nildc atfenuatis et acnniiiiatis, basi, hreriter pftiolaüs, margitie profunde incisn-üerratin, rari/is rcniote dcidicnlafis rcl Inisi /md/datis ; nervo priiiiorio hosi proiii'incide. (ipiccni versus (ittonaifo : iwrv'is scciindar'i'is iniiiicrosis, anijidis acutls orieidduis. plus iiiin/is fle.niosiSj s/di dpicdi/is IdJinrinii pler/mupir f'tircdtis: i/ervis lerthiri'is ivferiord)i(s fnrcatis, aiK/zdis dentis ei/redieutib/is, eHrv(d/s, in sinnm hieiniiu/iin exc/irrentihiis, superiorihtis antjnlis (teutissiniis egre.dAe)dihus, Sfvpc sinip/icihiis, flex/iosis. Dieser in alteren 'rerti;iral)la.i;'eruii,neii iiielil seltene i''ai'ii liildet in ileii Scliicliten von Artli neheii (Im/inpfrris sfiriaed (In^.) A. I'.i'. ilie an rehefiesten reichste Ptiaiizenfonn. ein alinliehes Vei-halten, wie es Staub von dei- i''l(n-a des Zsiltliales besclireiht. Die zaldreichen Kxeniplaie, von denen einige Tafel III, V'vj;. ^, 4, 'y\ alii^e- liildet sind, stellen ledif;licli isolierte Fiederri dar, deren keiner eine S])iir von l''i-iiktitikatioiisor!.!,anen triii^t ; aussei' dem von Stur I.e. als Osiiutndn < irids(direilieri l)esehriel»ein.'ii AVedelrest»' sind aucli anderwärts nur al),n'etreinite sterile Fiedern .i^efundeii worden, (iardiiei- und Etirii^sliausen stützen die Zui;eli(irii;keit der fossden l'rianze zur (jattunj;' (As/y/zn/f/d dannt. dass liei Osniiotda die Fruktitikationsori^ane auf besondern Steni;ehi sieh tinden. und dass hei dieser Gattunj;' die sterilen Fiedern leicht von der Spindel abfallen. Unsere Exemplare, in der (irosse und in der liappeniiildun.n' etwas va.riabel, weisen die für die Art ty|)isclie Nervatur auf, die an dem Fruijinent (Tafel lii, Fi.n'. ">■') besonders deutlich erkemdiar ist. Als eiitsprecliende lebende Arten werden angegeben: Osiuundu l'resliana .1. Sm. var. han];sixfoHu (Java und IjUzoii), Osmnnda java)iieu VA. (Kanitschatka-Java-Cejlon). Für die .schweizerische Tei'tiartlora ist die Fintdeckung von Osiininda Hnnilniu in den Artlier Schichten neu. -)S HIIIKAC ZUU KKNNTNIS DKlt ri'HTlÄKFLORA Anderwärts ist sie lii'l. 168. Oh/pti)slrohus ciirup.pus, l'iiirt'r. Uelicr die Gattun,!>- Glyplostrobus in der Tcitiarloi in.iliiin, Sitzli, K, Akad. (1. Wiss., Wien. lid. Y. 1850, S. 4.34. IlciT, Fluni tiTtiaria Hclvetiu', Bd. I, 8. .')1, Taf. .\I.\, X.\. Fi.i;. 1. Wiirtcuberger, Tertiärflora des Kantons Tluirt,Mii, S. S. Glj/pto.tlrubH.f UiKjeri, Heer, Flora tertiaria Helvetiio, Bd. I, S. ,-j2, Tat'. .Will. XXI. Fiu. 1, IM. III, S. 15;i. Taf. CXLVI, Fig. Vi, 14. Taxtidium europ.vum, Gardner, BritiKli Eoeene Flora, vol. II, p. 30, pl. III, tiK'. 1-il, pl IV, tit;. 1-S. (lli/jilDxIrohus curijji.t'HS, Si|uiiialiol, ('iii)tribuzioni alla flora fn.ssile d. tcrr. trv/.. dell.-i Liuiiria, III, p. 34, tav. XVI, tig. 7, tav. XVII. » • Menzel, Gymnospermen der iKinllniliniisclirii liraiuikoblenlipriiiatiun. Ahli. n.'it Ges. Isis Dresden li)0O, S. 87, Tat. V, Fig. 1-3. .S (lli/pfosfmijus runiidis stridis ; fdUla sjtiralilcr iusoiis, in rdinis perciiiiibu^ squaiiiivforiniliiis, adpressis. orifbrntihiis, apicon ri'rsNS laflorihus, hrerifrr acumiiiatifi, ilorso 2 — ■> sfriatis, Ixisi (Icc/irroifih/is. in scniorihns rainis s:iniins (i})i(:e pati'iitihns. : in ninnilis aininis iiccifhiis /hliis x/ihdisficJiis, crccfis. Hih'iiiiIihs, (ipicc (('(dilms ad ramtdos hrevcs lufercdes foliis S(/iin))hrfor7)nJi/fs insfr/icfos. ovfddi/is: sfrohiliKoJxirnfis rel finJxihthofiis : sq/ianiif! lifpifso'iit'diHs. iiidiricidis. tiKduris liinittih/is. c hasi cHiicidii in disc/nii oralciii. siilcal/iiii ii/cniss(ifis : ilisco s/ili ((/licc iiuicroitahi. nKUfiiiic (tiilcrinrc toro si-iiii- ciycnhni < : sciiiiiiihns s/di i/iKirifi AUS I)I;M CI-lllIvTK DI.S VIKUWAI-DSTATTKIi SKKS 29 sij/((n)ni (hiiilj/is, oralix, (irvitat'is, erecfis. iiKuyiitil/Ms alia (imfHslis. Ii((si . t. XV. fig. i>, t. XVI. tig. 1. " Menzel, (Tyninospeniien (Irr Nordlirilmi. llrauiikidilenfonii, S..s:}. Taf. V, I''ig. 2li-2S Srq/ioid fol/is rii/iilis. coriaecis. Hiicarihnfi, iipicc ol>f/(sl/isc/(lls rcl lircr'dvr (iiuniiiKtfis. plaii/s. litis/ inifi/iMath. iiiliiato-dcci(rri^)itih/r()liij,o(';en von Monod, Holie Rlionen (nach Heer), Unterniioca'ii von Weggis (nach Heer). Mittehnioca^n vom Rossberg (nacli Heer, Kaufmann), Oboriniöca^n von Tägerwilen (nach Wiirtenberger). Andennirfs l)ekaniit vom Unteroligocaüi bis Unterplioca^n Europas, von Spitzbergen, Grönland, Mackenzie, NordameriUa, Sachalin, Mandschurei. Si'QUoiA (>()UTTSi^: llccr. (Tafel I V, F,XI. Frieili'ieli, Tt i-tiartiura der Provinz Sae-liseii, S. Stl, Taf. XI, Fig. l-ö. i> • (ianlix'i-. Hritisb Eoceiie tiora, II. ]). oli, pl. VI. • • Menzel, üyiniin>perinen der iiordbohin. Bramikdlileiiforni, S. 'Jl, Taf. V. Fig. 17-25. ScijHoid luiiiis fiirfutu-asccinlcidibt(s, (dtcniis. raiiuiH>; juiüorllms clonf/df/s, gracilUms ; foli/s nimorum innovationumque aqnamivformilnis, hast adnata decur- rentilms, rit/idis. iivhricath^ scm'qxitenfih/is, suhfalcutis. (uniiiinidix. doiso leriter car'niath ; falüs niiii/i/or/nii proditctior'dnis, htn' iiidirlcs. f(dc(dthstili/inearihus ; amentis »uisc/dinis n.i'dlurihiis. rotiindis, In'adi'is conßiie nidniadis : strahWis (jJohosis rel s/ihf/lol/osis. tid raiiitdor/iiii njiiccs pl<'juiinj/(c snllhu/i' (ij)pensi.s; scjuuiiiis pauds, pe/latis, rhoiidjoide'ts, iitcdiu lircrissiuii- nuicroinihdis, rw/osis; seminihfis cnrrafiK, compressis, akitis. \'on dieser zwischen den iieidcii Iclicndeii SfipioiK sc)jij»crrirci/s Endl. und SetpioKt f/iiididai 'i'orr. (Californien) stellenden Sc/pKiia liegen nur wi'nige /weig- stücke vor. deren eines Tafel IV, Figur 2 abgebildet ist: sie zeigen deiitlirli die AIS DKM (;iiiii:ii- i)i:s vikuwaldsta iti;i« si.ks 31 dei' Art. eigentliiiiliclu'ii ])t'ricint'(ii-iiiiii,('ii. sicliclartig" i;cki-rniiiiitcii mit der I'.asis licralilaufciKlfii uml iiiii lIiickL'H iivkit'lteii lüilttcr. Fnichtre«te l'clilcii. In scliwrizi'risclifii Tertiärscliiclitcii war Se'i/(oi(i Ca/dlsi.r II. Iiishcr iKicli nicht iiacligfwieseii wunlun; mir lagen lleste sowohl von Ailh wie vom (inipiK'ii vor. lickaniit ist N. Co/tftsi.r 11. aus dem Mitteleoca'n bis zum l'nlfrmioca'n l'',uid])as und aus dtin Tertiär der aiktischen Zone uml Nordamerikas. Fani. Cvi'KHArR.r,. CyPKUL'S ('lIAVAAiN'KSI llcci'. (Tiifrl I\', Fiy. 5". 7J Ci/jin-Ks Cliaraiiiicsi. Iloer, Flora t.Mtiaria llWvi'lia^. Bd. I, S, 72. T:if. XXII. Fi'.;. 7, Tal. XWIIl, Im^' 1. Bd. 111, S. 1(17, Taf. CXLVI. Fifj. 22. Ettingsliaiisfii, Fossile Flora von Biliii, I. S. 2(^ Tal'. VI, p'iu. 3. Sismonda. Materiaux ]ioiir siTvir a la iiali'ontoliiaio du ti'rrain tertiairr ihi PiiMiioiit, p. 23, jd. VII. tig ."), i; > ■ Lesquereiix, Ccintriliiitioiis tu tlic tnsi'il tlora ol' tlir Western t.-rritories, 11, Tertiai'y tlora, ji, !I2, jd. IX, tif?. 1. 2. ('i/jii'i/ifi f'oliifi 1^ — S'> iinii liills. iiiciVki nirli/iifis, miiltiiiervi'is : verris nfriiN//(e 10 — ].'>: i/crr/x ii/fci-sl///(t//l)/is 1 — 4 iiiterpo^^iti^, iicrr/i/is fransrrrsifi conjii)icti,S!. Von den breiten monocotyleii IJlattresten, die Heer als Ci/perns Charajine-'^i besehriel). liegen mehrere Ui'uchstncke vor (Tafel IV, Fig. o-', 7). Sie gehören zu bis 84 mm bi'eiteu, in der Mitte mit kielartig vortretender Mittelrippe versehenen liliUtern: zu beiden Seiten der Mitte verlaufen je uaeh der Jllattlireite K) bis ]'> ileiitlich ausgepriigte I'arallelnerven. zwischen denen feinere — mitunter aber aiudi in der Stiirke von erstereii mu" wenig abweichende — Längsnerven zu erkennen sind. Unsere Blattstiicke zeigen das von Heer geschilderte Verhalten, dass in der Nähe des Mittelnerven und des J>lattrandes die Zahl der Zwischeniierven geringer ist als in der Mitte der Blatthillften, wo ich bis zu vier stdcher Zwischeinierven ziihlen konnte (Heei- gibt deren nui' dici anl. Diese Zwischeinierven sind durch :^2 ni:niiA(; zun kknntms der tektiaufi-ora zarte Qium-ium\ cii luitiM- ciiiainlci' verhiiiideii, die l)is zu den stärkeren Läiigsiierveii durclilaufen. Die Ziii>vlirn-iükiMt diosei' Reste zur Gattung Cypenis \,. kann nicht als gesicliert gelten. ]'(irl:()iini/eti in (Irr Schiri'iz: Oheroligoca'n von IMonod. Paudex und Lausanne (nach Heei- und Kissiing). Aiidenri/its iiekainit im l'nterniioca'n l!(dniiens und Italiens und im Teitiär Nordamerikas. Cf. (iYPKRITi:s DlUICAMONIS UcW. Cyperite.s Be.itraliotiis, Heer, tTcliersicht der Tertiarfiora, S. 51. IIcpi-. Floi-a tertiaria Ilflvfti:i>, I, S. 78, Tal'. X.WI, Kis- lö''. Tat". .\XIX, Fig. 1, Taf. XXX, Fi.ic. ?>'>. . • Falkner iiml Ludwij,', Beitrai^ zur Gedlofjie iler lliiiuelmiig St. (i.-illens, S. 023. Heer, Mineiene lialtisclie Flora, S. 28, Taf. III, Flg. 22. > « Sismouda, Materiaux..., p. 24, pl. VII, tig. 3, 4. ; Deiiculioiiisll. wird von mehreren Kundsteilen der Sclnrci^ angeführt : Mittel- hez. Oher-Oiigocaüi vom Huppen (nach IIe(!r), Oberoiigoca'n vom Monod. Üochette (luicli lleei). I'audex (nach Kissiing), Ildiicr llhdiieii (iiMcli llrer). AL'S DKM GKBIETE DKS VIKUWAl.DST ATTI' H SEES '4'4 UntermiüCii'ii von Mrnizleii. I>'it'tliiLu.sl(' |St. (i,illcii| (iiadi Ilrci-, Fiilknci' 1111(1 Ludwig). Obeniiioca'n von Ot'iiiiigeii (nach Heer). Anftficrdn)! ist die Art hi'kaiiiit aus (iciii Miof-ren des Sandaiid(>s und Italiens. Fani. MYKiCACE.Ti. lMyIUCA IIAKE.EFOI.IA ( l' iKjcr ) , S;i |)(»I'l;t . (Tafel I, Fig. n.) DrijandidKles lia/.e.r/'olin, I'iii.'i'i', l''(issil(' Kloni von Siitzlia, S. 3!), T;if. \.\. Fis. l-'l . » IIciT. Flora terti.'iria Ilelvetiip, Bd. II. S. 10n,T,i(. XCVIil, FIl' l-lM.Taf. X( IX, Fig. 4-S. Bei. III. S. 1.S7. T.-if. CLIII. Fig. 7. Miji ica hiike.i'folid, Sa]iort:i. Ftiiiles siir la vi'getation du siid-est de la Francr .i i'ejK)(|HP tertiiiirt'. II, '2, p. lOO, pl. V, Fi«. 9. > t lirer, Mioca;ne baltische Flora. S. (Si;, Taf, XVIII, Fig. 6. ?fi/ric(i f(iJli!< rnriaeeif<. pcfiohit'is. hti/ccolafis veJ Vuieari-huiecohith. utriiKjnc sensiiii atteii/fdfix, intctiris rrl rcjiiote dcnfic/ildlis : iicn'o priiiiar'io dli^lii/rfo : nervis sccioiilarns f;Hhtililji(.'<. (ti/fi/dis siihfecfis oriei/tili/is. camptodraiiiis. (ircnbt, Taf. X, Fig. 8-18. <'ii/i/ini/(inniiii /nliis pdiiihitiH^ (■(irltirc/s. cll/jit/ris, oratis rel ohJouf/is. niiu/iii liniiii/d Idfissimis, /iliiiii//(,c ncns'nii (ilfj'ii/tafis, tri})lii/en'i/fi ; i/errii^ Idlcrallh/is iiuiffihi'i piit((llelis rel sidipiniilli'Hs, citiis nniiis camploilrom'is iristructh, apiccin non utthifientilma sed cum nervis secundarüs in anteriore parte lamina; conjunctis; nerris fierundariif! paurh. avfiulh ar/itis nriciitibitft ; nervi fi tertlnriis transverftis, ramosifi^ nie jmlyfionale indudodihus. Von ('iimamomnin Scheuchzeri ist um- das 'rafel I, Fi:;'. 7 ahgebiklete kleine ülall eilialteii. das mit seiner .irleichmiissii;-en \'eijiuii;iuii;' von der DIattmitte nach (inind Mild Spitze und mit den dem Kaiide fast )»a,rallelen Seiteniierven den ty|iis(lien l'oi'meii der Ai't ents])richt. AUS I)i:m (;i:i!ii;ri'; i)i:s vii;it\VAi.i)siÄi i f^n si:i;.s ;{."i ('iinnniKiiiuiiii Sclwni-Ir.fii II. rf|irasciitiei't den tcriiarcii T\ |)ii.s des Iclii-iulcii Cur», peduucnldtnni Nt'i's (.lapaii). V, 'nifnnh dehilihiis .• nerrix secundarüs crasjtedo- dromis, nervis tertiariis ai/f//dis acnt'is exenntihas, fHmdo-aiiudoinosautlhas, rete laxitm nervidis iiiiplet/iDi fonuantihiis. Mehrere uiivollstaiidii;' erlialtene Blätter, deren eines Tafel I. Figur 13 abgebildet ist, gelKireii dei' gewöliliclieii Form dieses weitverl)reiteteii tertiären Ahorns an. der dem lebenden Acer ndinim L. (X()r(hinierika) ents])richt. und der in Furopa in den Schichti'n vom Unteruligoe;en l)is Oberpliocien sowie im Tertiär von (ininland, Nordamerika und Sachalin voikimnut. Im Srlncehcr TeiiiädiuHh' sind seine bekannten Fididorli' : Mitteloligocjen von Neu( ul (nach Heer), Mittel- ])ez\v. Oberoligoca'ii von Fiiz (nach lleei) und Stirneiiiti (nach Kautinann), Oberoligoca'u von Rocliette, Rivaz, Paudex, Hohe Rhenen (nach Heer, Kaufmann, Kissling, Letsch), Mittehnioca'ii der 8t. Gallener Meeresuu)lasse [Steingrube] (iiacii Heer), Oberniiocä'n von Oeningen, Schrotzburg, Albis, Locle (nacli Heer), Staad, Bernrain (nach Wurtenberger). Ausser di'rScInrci.-:' kekannt vom Unteroligoca'n bisOberpliocten Furopas, aus dem Teitiiir von (iionland. Xoidameiika und Sachalin. Fam. l!llAMNAr:E/l<;. Bi'iiciiKMiA .Miii/iiiNi'Rvi.s fA. lirüun ) , Heer. (Tafel I, Fiij. tr,.) HhamiiHs iHitlfimrvis, A Hiaiiii, liiicklaiids (iciihiuy, p. 51:-;, licrchaiiia mullnia-vis, Ilcn-, Klcjni tcrtiMiia lli^lvctia-, 111, S. 77, Tat. CXXllI, Fifr. ll-lH. Wüi'tciibcrger, TcrtiarHora dfs Kantons Thurgau, S. 1«. » • » DiT Uclu'rliiincr Tunnel, S. 22. Berchemia foliis iiiciidlii;()(;en \un Kriz, Oheroligoca'ii von Monod. Üivaz. Oberniioca'n von ()enini;en, Schrotzhui'i;-, Locle (nach Heer). r>erlini;cn, Uernrain, Tiiyeiwileii, JMeersburg (iiacli Würteiibcrgei). Aiidenrärfs bekannt aus : Koc:en bis OberniidCien Italiens, ( )l)er(di^(ie:en l''ranki'eielis, 01igoc;en und JNHoca'n Steierniarks. Uiitermioca'ii Brdiniens. Laraniictlora Nordamerikas. Kam. Tii.iACE.K. Ai'i;moi'sis oumqua nov. sjk'c. (T — 10. s/dinjjposit/s. hilnuis (ijtjiro.i'niKdis. atigulis sidirrdis. cetcris aitf/idis ac/dls cd. 4')'^ oriciddiiis. ndde uscetidi'iddtHS. eanipfodromis ,■ nerv/s tertiartis ungidls nciitifi rcl s/dinu/ls ejire- dlndduts. suhpaiydleli^. phis iiiiiiiis rcuDosis. flex/iosis. Ks sind zwei grössere uml ein kleines Blatt (Taf. I. l'iü. 1 '. '2. '■'>), die eine bisher unbekannte fossile Form darstellen. Die Blätter sind von deiber Besebaiteii- 38 UIIITIIAC zun KI'NNTMS DHU THKI lÄUl'LORA lit'it. iicsticlt ; an dfiii i'iin'ii lAciiiplaic ist der Stiel l)is zu 2'/., cm liiinge erhalten; sie sind ausgespreclieii iinsyiiiiiietriscli, am schiefen (iiunde aligestunipft oder schwaeli liei7.treite lie.nt unterhalb der Mitte; nach vorn veijüniien sie sich alliniililich und enden in einer stunii)fen Spitze; die Blatter sind ganzrandiü;, etwas weilig. \'on dem ki-äftigeii Mittelnerven gehen (j bis 10 mehr weniger gegenständige Secnndiirneiveii aus, deien untere genähert stehen und unter wenig s|)it/.eii l)is rechten Winkeln austreten, wahrem! die entfernter stellenden idirigen Secundnrnervcn unter etwa halbrechten Winkeln entspringen. Entspreciiend der schiefen Itasis und der ungleichen Ausbildung der Elatthälften treten die Secundärnerveii der an dei' liasis vorgezogenen lüattseite unter stumpferen Winkeln aus und sind stäi-ker gebogen als die der anderen Seite. Alle Secundiiinerven mit Ausnahme der untei-steii laufen \(U\\ärtsgebogeii weit nach v(ii-n und bilden dem l.'aiide nahe lleiiu'n von Schlingenlxigen ; die Tertiärnerven treten deutlich lierv(u-: sie siiul ziendich parallel unter einander, einfach oder ver- ästelt uml schwach gebogen : sie vei'laufen, unter wenig s])itzen bis fast rechten Winkeln aus den Secundärnerven austretend, leiterartig zwischen diesen. V'om feineren Nervennetze ist an den Abdilicken. deren Kohlebedeckung eine derb- häutige Bescliattenheit der lÜiitter andeutet, Jiichts wahrzumdimen. Diese Blätter erinnern an die durch Heer in dei' 'l'ertiärHora der Schweiz (I!d. 111, S. 41, Taf. ('IX, Fig. U — 11) als Aiicihupsis Ddwsl beschriebenen Reste von llivaz und Eriz, weichen abei' v.) (hiniis Shideri, Uppi", Flora torti.-iiia Helvetia^ III, S. 27, T.-if. CV, Kiff. lS-21. KpII.m% TcrtiarHora dos Kantons St. Gallen, I. S. 105, Taf. X, Fig. 1, II, S. H-24, Taf VII, Fig. 1", III, S. .S15, Taf. IX. Fig. 4. I . Würtenbcrgcr, TertiarHora des Kantons Thiiigau, S. 40. Camus folüs }wtioJati.s, mciiihrauaceis, cUipticis vel clllpüai-acumhiaüs; nervis seeundariis utrinquc cS'— .9, (iiH/itll$ ucidis e(pr,dientihiis. urciiatU, sii'jtrrioiihns apiceni atthif/entihus ; nrrvw fetiiarns fiiifiulis aaitis orientiluis. Figur 1" dei- Tafel I giebt ein düiiiiliautiges, gestieltes Blatt wieder, das mit den Blättern von Cornus Stnderl H. in Gestalt und Verlauf der Secundärnerveii woiil Ubereinstiiiimt: die Tertiärnerven, die nur an einigen Stellen erkennbar sind, verlaufen allerdings nicht liori/.oiital oder nach dem Itande zu aufsteigend wie l)ei Heers Exemplaren von Mmiod (1. e. Fig. IS, 19), sondern gehen unter etwas stumpferen Winkeln \(>n den Secundäi-nerven aus und entsprechen dai-in Heers Figur 21 von Eriz. Bei den lebenden y\iten dei' (iattung CornH.^ \j. sind die Tertiärnerven zumeist dichtsteheiid. mehr weniger parallel, horizontal verlaufend oder nach iuissen etwas aufsteigend, doch sind bei verschiedenen Allen z. P>. bei (Jornus n Eui'ojtas, aus dem Tertiär Spitzbergens und (Jrönlands. ME.M. SOC. PAL. SUISSE, VOL. XL. ü /,2 RI'ITnAC zun KKNNTNJS DKll TKUTI AllI'l.üRA Am)iu)mi;i)a VACi.iMii'oi.iA l ngci'. (Tafel III, Fi(i. 'l'K) |iS. aucli diese Aliliandlung öpiti' (i!l.| Aiidromcdn vacciniifcliri, Vngn. Fossile Flora von Sotzka, S. 43, Taf. XXIIl, Fig. 10-12. Iloer, Flora tertiana Ilelvcti«, III, S. 7, Taf. CI, Fig. 25. ., Miowiie lialtiKelii' Flora, S. 83. T.-if. X.W, Fig. 20. . . Wiirtenlierger, Tertiartiora des Kantons Thurgau, S. 40. Andromeäa folm i)eti()hit'is, coridceis, (ihloiif/is, inteiierrimis, apice obtusis, liasi rotnndatis rd snhrohindatifi; nervls üenniddriis I) — II). di/i/ulis ca. 4ö° orie)itihns, arcHutis, ca mptodroiii is. Ein gestieltes, iederifi'es. l;ui,L;x'llii)tisches Blatt mit abi^enuKleter Ba.sis und stiuiipfer Spitze ist Tafel 111, Fiiiur (i' neben den Fiederstücken von As/tidi/oii FiscJieii H. abgebildet. Von dem starken Mittelnerven gelien zarte Secundanierven unter Winkeln von etwa 45° aus, die in Bogen nach vorn laufen; vom Tertiär- nervennetze ist an dem Abdrucke nichts zu erkennen. Das Blatt entspricht mit seiner Verjüngung der Blatt.spitze recht gut dem kleineren Blatte der Art, das Heer in der Schweizer Tertiartiora Taf. CI, Fig. 25'' von St. (Talleii abbildet. Unger verglich Andromcdn rdccii/lifolin. mit der recenten A. (-(dyc/ihda L. (Nordamerika). Ettingshausen vei'tritt die Ansicht, dass Andromada vacciniifolia Ung. von A. protogica U. nicht zu trennen sei. und dass mit dieser letzteren Art noch eine ganze Ileilie fossiler Aiidroincda-Yormi^u Heers und Saportas zu vereinigen sei. (Vergl. Ettingshausen: Fossile Flora von Schönegg H, S. 21.) l'dii.'diiniiot hl der Schireiz: .Mittel- bezw. Obeidligocieii der St. (iallenei' Findlinge (nach Heer), (lhenilig(ic:eii von Moiiod (nach lleei'). Mitlelmioc;en vom (inipjx'ii, Obermioc;en von Locle (nach Ileei-) und Berniain (nach AVtirtenberger). Anderwärts bekannt aus dem ()l)ei(iligoc;en Böhmens und Steiermarks, dem lialliscbcii Mioca'U und dem 'i'erliiir (iidiiiands. AUS DEM r.l'üll'TK DKS VIKUW ALDSTÄT l'l'.H Si:i;S /i-'i l'";Ull. CoNMIlAllLAGE.K. Porana ('?) ()i:ningi:nsis IIcim'. (TalH /, F„j. 4.) rorana iriiiiificiisis, Heer, Flora tertiai'ia Ilelvetim, III, S. 18, Taf. CHI, Fig. 21, 25-28. Würteubergcr, Tertiäirtoni des KaiitoriK Thurgau, S. 40. l'orniia fnliis s/ihi-Dr'iavc'n^, nniln-ciripliclx, acumiiKitis, 'nitcficrr'niiix : iin/'is secundar/is ntrijuj/ii' 'V — !>. ii/liiiiis oji/xisitis, appri(s, anfjali» uctith .oiieiitHi/is, cuiiijjfodnuiiis ; ncrris tcrtianix aiignlh acidis rg redient dt /(s. Ein ziemlirli (k'rl)es Itlatt vdii fiiituriiiiiii'r (iestalt, am aliuciiiiKlctcii (Jruiide iHaiiz scliwacli ziiiu Stirlaiisat/ vi'i;)iiii,ut. iiacli Vdiii alliiialilicli /u^rspit/t ist Taful I, Fig. 4 abgeljildi't. Die dfutlicli ausgeprägten Secuiulilnierveii. an der Basis ein- ander genalierl und gegenständig, im übrigen alternierend, gelim unter s])itzen Winkeln vom jMittelnerven aus, lauten starlc vorwärtsgebDgeii weit zur lüatt- spitze lind verbinden sicli nahe dem Rande dui'ch Schlingenbogeii; in den lA'ldeni zwiseben den Secundarnerveii verlaufen zarte (((uerauastimiosen, die spizwiiiklig von den Secundäriieiveii ausgehen. Diese.s Ülatt stiiumt gut zu den lÜätteni. die Heer 1. e. Fig. 'i") luul 2(1 als l'diaiia (ri/iiigeiisis bezeiebnet und iiiil der lebenden iiidiscli-uiala\ seilen l'oidun (Kilidjdk Burm. vergleicht. Ob es sich bei diesen zu l'unum gestellten Blättern, die aueli V(Ui anderen Funddrteii angegeben werden, in der Tat um Bliitter einer /'o/((;/(t-Art handelt, ist nieht (iline Zweifel. Unser Fossil lässt sich ausser mit Pordmi (viiiiigei/sis noch mit nuxnchen der Blättchen vergleichen, die als Ckissia JJerev/ces Ung. beschrieben w'urden, ferner mit den Blättchen von l'huseolitht's fornuis Lesquereux (Flora of the Dakota group, p. 147, pl. LV, fig. 5, (j, 12) ; die geringe Asymmetrie miseres F^lattes lässt den (fedanken an ein Teilblättcheii nicht ohne weiteres von der Hand weisen ; aber die Blättchen der beiden genannten Leguminosen haben weniger zabliciclie und minder aufsteigende Secuiidärnerven. /,/, BKITRAG ZrU KE^NTNIS DER TKliTIARF I.OHA Unter den bckaiiiitcii PHauzen der scliweizerischeii Tertiartlora stiuiuU der vorliegende Rest am besten mit den als Forana (enimjensis bezeichneten Blättern iilierein. bei denen übrigens aueb eine massige Asymmetrie vorkonniit (vergl. Heer: I.e. Tat', cm, Fig. 2ti). Der Vergleich unseres Blattrestes mit Blättern recenter Pflanzen ergibt folgendes : Poratia rol/thilis Biinii. und ebenso andere /'orawa-Arten besitzen am Grunde meist herzförmig ausgerandete Blätter, seltener sind die Blätter zum Stielansatze vorgezogen ; die Nervenanordnung, insbesondere die Annäherung dei- Secundär- lUMven am Blattgrunde stiunut mit der unseres fossilen Blattes wohl überein. Die Ebenacee ^faha acuminata (Thw.) Hiern von Ceylon trägt gleichgestaltete und aliidich innervinte Blätter, liei denen die Secundärnerven aber am (iriinde nicht genähert stehen und vom Bande entferntere Schlingenbögen bilden. Vitex hetcrophi/lla Roxi). (Ostindien) hat recht ähidiche, etwas'unsymmetrische Blätter mit ähidicher Nervatur. Saj)in(l/t'iiihrnn)i Saporta (Bull, de la Soe. bot. de Fraiiee. tonie XL. pl. 1, fig. 7) besitzt eine mehr verjüngte Basis. Blattreste von solcher Unvollständigkeit wie die vorliegenden sind zu geiuiuei' Deutung luitüiiich unzulänglich; sie seien daher hier nur unter Angabe vergleich- barer Pflanzen aufgeführt. Caupomtiiks imtki.si'okaceus ii()\ . spcc. ( Ta/H I, Fhj. i;.) Caj)sula snhfjlohosa . coniprt'SHd. locnJicida, h'inilr'is ; ralri^ coriiiccis. Dei- Tafel I, Fig. (i abgebildete, auf der Originalplatte ein wenig verwischte Abdruck stellt eine zweiklajjpig aufgesprungene, derl)lederige, tlachzusaunnen- gedrückte Kapsel dar mit länglich runden Kbqjpen, die am Scheitel eine schwache Kinbuchtung besitzen und in der ]\Iitte ihrer Innenseite eine wenig vorspringende riacentarleiste tragen. Diese Frucht stimmt in Form und GWisse mit den zweiklap])igen Kapseln vim Pittos/ioitnu in,(li(käiim Vent. (Makronesien) überein. Als riffoi^poriim Fenzlii hat Ettingshausen (Tertiärflora von Iläiing S. (I!). Tafel XXVI, Fig. 7, S) undeutlich zweiklappige Kapselfrüchte beschrieben, die von dem hier vorliegenden Fruchtreste durch ihre geringere Grösse und die l-'orm ihrer Klappen abweichen; unter derselben Bezeichnung bildet Heer zwei zwei- klai)pige Kapseln von F'riz und Monod ab (Flora tertiaria Ilelvetiie III, S. (i(i. Tafel ( 'XXI, Fig. 22), die nur d(>n Umriss erkennen lassen, die ebenfalls kleiner sind als unsere Frucht, und du' der Ausrandung am Scheitel der Klappen ent- behren. 48 DEITHAG ZUR KKNMNIS DKR TK KTIAIIF LORA Neben den vorbescliriebenen rüaiizenresten lieferten die Scliicliten vom Züniiinelibaclie nocii eine grosse Anzalil scbleclit eilialtener oder unvollstiinditier Bbitlreste, die eine Deutinig nicbt zulassen; ibrer seien nur einige aufgefubrt: Tafel I, iMg. 12 stellt den untern Teil eines ganzrandigen Ulattes dar, von dessen ki-äftigen Mittelnerven spitzwinkelig Secundärnerven austreten, die am Rande bogenförmig verbunden aufwärts laufen ; weitere Details sind nicbt erkenn- i)ar: eine Bestimmung ist ausgeschlossen. Tafel I, Fig. 14 gibt ein langgestieltes, derbes Blatt von elliptiscber Form wieder, dessen Spitze nicbt erbalten ist; vom Mittelnerveii geben jederseits unter sehr spitzen Winkeln zwei Secundärnerven aus, die bis weit noch voiti reichen ; von dei- übrigen Nervatur ist nichts zu erkennen. Das Blatt erinnert an Blätter von Loranthaceen, ist alier zu mangelhaft erhalten, um eine nähere Deutung zu erlauben. Tafel I, Fig. Ki ist ein schwach ungleichseitiges Blatt abgebildet, anscheinend der Teil eines zusannnengesetzten Blattes, an dem nur die elliptische (iestalt mit vorgezogener Spitze, eine undeutliche Randzahiniiig im voidercn Teile und Andeutung von Secundärnerven erkennbar sind; es erinnert an Fiederblättchen von Frasiiiiis L., eiiaubt abei' keine bestimmte Zuweisung. B. Pflanzenrest von Grisigen. l''ilin. I iAU HA ('£/}•;. • LlTSEA ßAllMRRKGKHI IIOV. S|)('C. ('J'dfd II. Fkj. s.) Lifsea foJil>i finiü>^. iiitiilis. urdto-clVipticis. 'n/fiyrrrliiiis, nfr/jH/zic scnsiin atfeunafis. trlplinerri'is : i/crris Udrr(ilihii>i Aupfdhitsihir'ihns, ni/i/c (iscciulci/Hh/is, ■DKin/ini HHhimraJh'lix. apiceui non attii/f/eiifilins. ramos exteriios annurnii coi/jidicfos t'Hi/ffentiJt/(S : iicrvis sec./oidariis ij — 4 in s/iperiore parte f'olü (mijiilis c(i. ftO — (!()" eijiXiüetdthus ; nervis ferfiariis trmisrersis, anf/nlis redis e prhiiario orleidlbus. Von Grisigen liej^t mir nur dvr Tafel II, Fig. 8 abgebildete Abdruck eines derbledrigen, starkglänzenden Blattes von eitoruiig elliptischer (iestalt vor, das die grösste Breite etwas unterhalb der Mitte besitzt, beiderseits alhnilhlich ver- jüngt, vorn in eine stumpfe Spitze ausliiuft und am Grunde etwas zum Stielansatze vorgezogen ist: ein Stiel ist nicht erhalten. Etwa 1 cm oberhalb des jilattgrundes gehen spitzwinklig vom Mittelnerven zwei ki'äftige Seitennerven fast gegenstilndig ab, die bis in das vordere Drittel des Blattes reichen und sich dort bogenföruiig mit den nächsten SecundiiriuTven verltinden. deren M bis 4 in jeder ülatthälfte vom Mittelnerven unter Winkeln von ;')(!— do" austreten, und tlie ihrerseits durch Bögen mit einander verbunden sind. Die Sujjrabasilarnerven geben an ihren Aussenseiteii kriiftige, nahe dem Itande durch Schlingen verbundene Aeste unter wenig spitzen Winkeln ab. Die Felder zwisclien den Haupt- und Secundärnerven sind durch zarte, queilaufende, wenig gebogene Anastomosen ausgefüllt. Von (Jinimiiioiiunir-WliMevn unterscheidet sich das voi-liegende l'.latt durch seine ganze Tracht, insbesondere durch seine eiförmig-elliptische Gestalt luit der MKM. M"'. PAL. .SUI.SSE, VOL. .XL. ' 50 liKITIlAC /l'lt KKNMMS DKI! TI-UTIÄHFLORA grössteii ürcilf iiiitciii.illi der Mitte iiiid die weil (•lieiiiail) dei- lliisis abgehenden Seitennerven. Ks i-eiji'iisentieri eine Plattform, die unter den lebenden Lauraceen liiliifig anzutretten ist; von den liliitteni der Litsai, (/la/iai Thbg. (Japan) ist unser Lilatt nicht /u unteischeiden. Unter den zahlreichen h»ssih'n Lauraceen-Bhlttern stimmt es mit keinem völlig ühereiii: nahe keiiimt es den Blättern von DaiilniDiinir rivjiaiis Watelet : Plaiites fossiles du Hassin de Paris. ]>. ISO, pl. LI. tig. f), (;. pl. LiV. fig. '.». Saporta : Flore fossile de Sezanne, p. MliS. i)l. \'III, fig. 11, 12. Friedrich : 'JVrtiarHora dei' Provinz Sachsen. S. '2(i. Taf. L Fig. ;». und /,/7srr/ Mlillrrt Friedrich: Tertiarfloi-a dei- Provinz Sachsen S. 11 f), Taf. XVI, l-'ig. 6—9. Ueide aber besitzen eine wesentlich gestrecktere Gestalt und zaldreichere Secuiidärnerven; sie weisen unter den lebenden Lauraceen am meisten Üeziehungen auf zu 'rdroflriiid loli(m. Nees. (Ostindien-. Ia])an). Dii'se beiden fossilen Arten ei klärt — wohl mit Hecht — Schindehiitte (TertiiirHora des Basalttuffes \oni Eichelskopf bei llond)ei-g, S. 47) fiii- identisch und vereinigt mit ihnen Litsea DeichiuiiUari Kngelhardt: TertiiirHora des Jesuitengrabens bei Kund- ratitz S. 34. Taf. XV, Fig. f). Währ(Mid dem dui-ch Daphnoi/ene elci/Kns AVat. vertretenen Typus noch ver- schiedene andere fossile Lauraceen angehr>reii, z. B. Litsea expansa^iy\). et Ma,r. mid Litsfd i'Jiilii/rrris Sap. et Mar. aus dem Flocien von Gelinden (Saporta et Marion: Revision de la tlore fossile de (ieliiiden, ]). CS, 70, 1)1. XI, fig. 1, 2, 4). Litsea mafpiiftra Sapoi'ta (Ktudes sur la Vegetation du Sud-est de la France ä l'epocjue tertiaire, II p. 130, i)l. VII, fig. G) aus dem Oligocicn von Armissan, Litsea el(m » Würtenbergor, Tertiarliora di's Kantdlls TliiirLinu. S H. a » 1 Squinabdl, Contribuzioni, .. III. p. 2!) o > r, Staub. .\i|iütaBiscbe Flora des Zsilthales. S. 237. » > . Mmizcl, Gymnosponiii'ii der uordd'ibniiscben nraunkobliMifurm , S. >S5. Tu.iod'mm yaniiiJis peromUittfi foliis J'Diearihiis. demnin ciratrir/dis tcii'is: ruDiulis anniiis ccuIkcIs fiHforinihi(s, falüs disfaj/fihnx, (ilfcn/is. disti(■hi^'. liii/r iudr iliKihus valde appro.rimatls, hasl apiceq/ir (tiKinstati^, Ihicuri-Uiiicvolatis rcl irq/ia/ifer rnirnrihm, hreriter i/rfiolfdis, j>l(ii/ls. nnii/erriis: (U)iei/ti>< in((sailhiis suhßlobosis. jiZ/iiiiiiis. iit spicuni tcnninaUnii disjiosifis : strobili^^ oriforiiiil//is i'cl ■s/dii/lohoy/a: sicras>i(dis, di/aUdis, disro ronre.ro, cosfa fraiisrersidi ei hiiiI/oi/c media ornat/s, marf/itie superiore rert-xeosis. Von Ta.rodimn d/sfieh/iiu liefen iiiclirero beblätterte Zweige veiu (iiii])])en vor, deren einer in Fig. 4 der 'i'at'el IV wiedergegeben ist. Fruchtre.ste wurden niclit b('()l)aelitet. 52 HEITHAG ZI It KI-INiMMS DliK riiUTIAHFLORA TorJcommen in der Schiceiz : ^Mittel- Ixv.w. OhcroligociTii von Eriz, Oberoligoca'ii vom Ilolicii lüioiirii und IjaiLSiiinier Tunnel, Unterniiüca^ii von Italligcn, Obcrniioca'ii von Ocningon (nach Heoi) und Tiigorwilcn (nacli Würten- berger). J)H Uehrifieii vom üntcroligoca'ii his( )licr|)lio(;rn Kuiopas und aus dem TcrtiJir der arktischen Zone bekannt. (iLYPTOSTItOlUlS EUROI'.I-US ( livOIKJ}!. ) , UllglM'. (S. diese Ahli.-iiKlIiiiig Seite 28.) Von dieser bei der Uescineibung dei' PHanzemvste von Artb erwiilniten Conifere fanden sicli in dem Materiaie vom (ini])])(ii nui- wenige Bruclistücke. Seqiioia Langsdokfii (Brnncj^i.), Herr. (Tafd IV, Fi;i. •.!.) [S- diese Abliandlung Seite 21). | Von dieser Art. deren Voikommen vom II()ssi)erg schon von Heer angegeben wunU'. lagen mir vom (inippen melireie Zweige vor, deren einer Tafel IV, Fig. 9 wiedergegeben ist. SiignoiA (louTTsi/E llccr. (S. diese Aljimndliiiig Seite SU.) Vau einziges Zweii^stiick dei' Se(|uoiii Coutlsia' II. isl mir aus den Schichten des Gniiipen v.w (iesiclit gekonnuen. AUS ih:m r.iMiiETK i)i:s vikkwai.dstätthk sI'Ks S3 I''lllll. TVIMIACK.'E. TyPHA LATiSSIMA AI. liratiii. Tiijilia liil/ssniiii. A. Uniiiri, Stizenberger Verzi'iclinis, S. 75. llciT, Flora tertiaria Ilelvetiiv, I, S. !)S, Taf. XLIIl. XLIV. Keller, Beitrage zur Tertiiirilora St. Galleiis. I, S. 85. AViirteiihcrger. Tertiartiora drs Kanton?; 'I'liiirg.-in, S. Kl, • • Squinabcil, Contril)uzioui..., IV, p. (J3. Typhn foVüs lonf/ifssimls. .V— .VO nun /<) — 10" orinitihNs^ arcKdIh. fi(ic((to- raniosis, camptodroml^, rumuJos In denfes mar(ihiifi mniUod'ihiis : ncrris inco»i])letls iiderpositis: nerris tertianis aiif/tdis stiJ>rpctis orii'iddmfi. Das Tafel IV, Fii;'. "> al)i;el)il(l('tc Kragiiicnt gehrnt ciiiciii laiii^cn scliinalcn Blättclicn an, dem (iniiul und Spitze fehlen; auch der Rand ist nur teilweise unver- sehrt, lässt aber vereinzelte kleine Zähnehen erkennen; das Adeinetz ist recht gut erhalten und stimmt mit dem der von Ettingshausen und Heer al)gel)ii(leten IJIättchen gut iiberein, so dass ein Vergleicli mit den Ulattresten aus den St. (iallener Fhidlingen zulässig erscheint. Schimper (I. c. p. 254, 2()1) treinite die als Jtif/hnis liezw. ('' zuzulassen. Faui. LAniJACM.'l';. ClINMAMOMll.M POLYMORPIIUM fA. lirdUnJ, ll('(M'. (Tafel II, Fitf. !', in.) (Jernidflius pdli/iiiiirpJiiis, A. lirviiiii. lyonli. niui linmiis .liilirh., 1845, S. 171. (JiniiKinoiiiinii jiiili/iiioriihinii, IIi'it, Flora tertiana lii'ivi'tia', II, S. 8S, III, S. IS.'J, Taf. XTIIl, Fig. 25-28, Taf. XriV, Fig. 1-2(1. • » Kellor, Beitrage zur Tertiartlora des Kantons St. Gallen, I, 8. 99, Taf. II, Fig. .5, Taf. V, Fig. 1, r,, II, S. 321, Taf. III, Fig. 5, Taf. IV, Fig. 2, 3, 6, III, S. 313, Taf I, Fig. 13. » » Wiirtenl)erger, TertiarHora des Kantons Thurgai;, S. 15. • ■ " Der Ueberlinger Tunnel und seine Bedentuiii; für die lioden- seegeologie, S. 22. • • St.-iul), (ti'sehiclite der (iattung CinriMinonHiui, S. 32, T;if. 111, l'ig. 9-l.'J, Taf. IV. Taf V, Taf VI, T;if VII, Fig. 1-9. AUS DKM CI'ltir.TK HKS VIKllWALDST A 1 TIMl SIAS -JT (■iini(/iiHniii( III fiiliis rliiiiidrc'is rcl faihiceis. jx'finliil/s, pd/i/iinii /iliis. tinifis. ellijiticis, ohoi'iifis rcl Idiifcoltil'is. Iiiisi (ifJci/ndfis. ii/iicr hri'rifi'r (uniiiiiKÜis. Iri/ili- nervüs ; neiris laterulilms sHjirdIxisilaril/iis iiKin/iiii von pdia/lclis, iipi()ojihi//lniii fhli/s roriaeeis, eUrptico-lanreolatis, Imsi affenuatis, triplwerviis; nervis laterulihiis niarghil paralleUs, currato-ascendenUhus, extiifi raniosis; nervis secundaria (dihhUs actitis egredievtilni» ; nervis feiiiariis tfuiisrerfiis, paiilo flexuosis. Tafel II, Kig. 11 stellt das Ilruchstüclv eines elliptiselieii Blattes dar, das zur Basis allmiihlicli verjüngt ist; die Spitze ist niclit erhalten. Dicht über dem Stiel- ansatze geht vom Mittehurv jederseits ein zarter Nerv aus, der dem Rande nahe eine Strecke weit vorwärts hiut't und sicii daiui mit Aussenästen der niiclisthüheren Seitenuerven verbindet. Ein Paar kräftiger Seitennerven entspringt etwa 1 cm tiber dem Blattgi'uiule; diese verlaufen dem Bande i)araliel weit nach vorn, geben bogig verbundeue Seitenäste ali und verbinden sich mit den im vorderen Teile des Blattes spitz- winkelig abgehenden Secundärnerven. Dei' Raum zwischen Mittel- und Seiten- nerven weist quere, etwas gebogene Anastomosen auf. Das Blattfragement bietet Anklänge an verschiedene Formen von Cinna- momnm BL, z. B. CVmw. ßiinnani/i Bl. (Java), mehr noch an fossile Arten von Litsea Lam. und Daplinof/ciie Ung., z. B. an Litsea MilUeri Friedridi (TertiärHora dei- I'rovinz Sachsen S. 11 ö, Tafel XVI, Fig. 6—91, Litsea Bei chmi'dlen Engelhardt (Tertiiirlioia des .lesuitengrabens S. :'A, Tafel XV, Fig. ä) uiul Daphnof/et/e degans Watelet (Flore fossile du iiassin de l'aiis, p. ISO. p|. FI. tig. ;'>. (1. pl. LIV^, AUS DKM C.KHIKTi: DKS Vli: KW AI.DS I A 1 I KU SI'KS Ji'J fig. !); Sapoita: Flore fossile de Se/.amie, p. liOS, pl. \III. tii^. 11, \1 : l'"rie(li'icli : TertiiirHora der Provinz Sachsen, S. 2(), Tafel I, V\.)0, S. 254, Taf VII, Fi,«, ü. 10. Standfest, iioitrag zur I'liylngpnlc der Gattung Liquidambar, Druk-iclir. il. niatli nat. Kl. d. k. Ak. d. Wiss., Wien, Bd. LV, ISSS, S. 3<;i, Taf 1. LiilKiilaiiihiir jiio/c)i.-:nm. Fliger. (ica. i't ;^|irM-. |d. loss., |i. 41.5. Ic-onograiiliia iilaut. foss,, ]i. 44, tal». ,\X, fig. 27. Heer, Flora tertiana Hclvetia\ II. S. 8. Taf. LH, Fig. 10-13. Liqi. craspedodromis : iiervis secmidarüs rmvptddroiiii.s, arruato-co>/jiinrt/s, raiindus iti dciitcs iiHirf/ii/is (■iinffeidiluis. ii/lcrd/iii/ iicrris scr/indaräs iiiODiplefis 'intrrposilis : iirrris ferf/ariis strivtls reJ fleximsis. raiiiosis. retr Iti.r/nii irrcfpihirifcr /Kili/f/diudi- rfl ii/nnhin/ii/diirc foriii(ti/fih/is. 60 BEITRAG Zl'H KEN.NTINIS DF.H TKUHÄIU' I.OKA Vom (iiiippcn liej^cii int'hrere Elxeinplare und IJiuchstücke von drei- und fünflappiiicn Blättern vor, die mit den vielei'orts bescln-iebenen Resten von Liquidaiiihiir cnrop;runi A. l'.r. durchaus übereinstimmen; wenn aucli die feinere Nervatur niclit deutlich .sichtbar ist, so lassen doch Foim und Ilaudzahiuiiig- und (las charakteristische Austreten der Mittelnerven der unteren lilattlapjjen aus ileiu'U der niichslobci-cii Lapjjeii keinen Zweifel an der Zugehörigkeit unserer Blattreste zu /y/V//^ eiuojj^riiiii. Zur typischen Form dieser Art gehören uirsere P>latter Fig. 5 und G, zur Form prolensnm ( = Liqu. protenmm Ung.) das ]]latt Fig. 7. L'kiu. e/iroj)!rum und Lüpi. protensinn stellen jedenfalls nicht verschiedene Alten dar, sondeiii re])räsentiei'eii nur verschiedene Blattformen desselben tertiären Amberbaumes. Kttingsliausen uiul Krasan weisen darauf hin, dass bei dem lebenden Liqu. styradtlimm L. (Nordamerika) die Blätter je nach ihrer Stellung an den Zweigen und nach dem Zeitpuidvte ihrer F]nt\vicklung verschiedene Formen zeigen : an den im Frühjahre erscheinenden Trieben Blätter mit kurzen Mittel- lappen, deren Bänder bogenförmig begrenzt sind (= die typische L. europxmn- Form), an den endstäiuligen im Laufe des Sommers nachwachsenden Trieben tiefer eingeschnittene Blätter mit verlängerten, allmählich zugespitzten, am Grunde verschmälerten Mittellappen (:= L. jirotens/ivi-Vovm) ; die gipfelständigen Blätter besitzen nicht selten Üoppellappung, indem der Mittellappen und z. T. auch die Seitenla]ipen einen oder mehrere .secuiuläre Lap])en tragen. Vorkommen in der Scliweiz : Mittel- bezw. (»»'roligocaMi von Horw. Stii-nenUi, Oberägei'i (nach Heer und Kaufmaini), ( Iberoligocieii vom Hohen Blionen (nach Heer und Letsch), ( >iieriiii(i(:eii von Oeningen, Steinerberg, Schrotzbui-g, Locle, Stettfurt, Berliugeii. Berin'aiii (mich Heer und Würfeiiberger). Andcrinhis bekaiinl ans dem (Hieroligoca'n bis riioca'ii Euroj)as und aus dem Tertiär (iroidands. y / AIS i)i:m r.KniKTK i)i;s vii;ii\VAi,i)STÄ'iTi:it si:i:s 61 l'';iiii. SAriM>A('K.K. SaimiNdoimiyi.m'm i)i:.NTicrr,ATi'M n(»\ . spcc. ( iafcl II. Fiij n:.) Sil j)ni(liijili jiU Kill jdliis finiiis, c///jifi(i)-l(iii(('(il(ihs. jiim/d fulaihs. olilniius. /iliii/(//ic (ilIcii/Hilis, ((jiirriii rcrs/is iiciitc ilciilalis. 'iiifni. niKhihihi-iiciKilis : iienus ticcundariis iitiiiirivsis, augtiUs (il) — /O". niio hderc iicntiinihns i/iittni ultcio ovinitlhns. iiKii-fiiiiciii rci^us asceinleiitihu-^. (in'iiato-coiiJHiictis, niiinilds in di-i/fcs ■nidrgiitis ciiiittei/f/h/is ,• iiervulis tcii/iissiiiiis, sec/uiddriis p(tmllelis, a nervo prmiario in areas exeiiiitihns. Der lÜiittrest, Tatl'l II, Fii;'. 1(>, stellt sicli diircli seine, wenn aneli i^eriiiiic Asymmetrie und scliwaclie siclielteiiiiii;-e Kriinnnunii,- als ein 'reilhliittclieii dar; es ist vdii derber I!escliaffeii]ieit, lancettiicli, vorn sjjitz ausgezogen und im Nordereii Teile mit scliart'eii Sagezahiichen versehen, wälirend zum veijüngteii (irunde dei- Itaiul nur s. an nuinclu' als Uhus sh/i/ia Ung. bes(dn'iebene: es liesitzt auch Anklänge an lebeiule Jlli/is-Avten, z. I!. an Ithiis ylahra L. (N. Am.), alur bei den in dei' l''erm vergleichbaren i?//«s-Arten anastomosieren die Secundariu'rv<'n durch gabelige Veriistelung — nicht durch deutliche Itandbögen. Völlig analoge Verhältnisse desBIatthaues finden sich unter den Sapindiiceen ; von recenten Arten besitzen Sapiml/is iiKiii/ii/dt/is Willd. (^Mexiko, Texas), S. iiiiiiiaifiisis liadlk. (Merida) u. a.. ganz entsprechende Keim und Nervtitur, sind 62 lll-ITRAC 7Alli KENNTNIS DKH Ti: U 11 ARF LORA aber gaiizraiulii^'; Unijimdia speciosa Eiidl. (Texas, JMexikol und Tlio/iiiihi anstiuUs A. Hicli. haben sehr iiliiilich innervierte, geziilnite Üliittcbeii. Unter den fossilen Sapindaceeii stimmt Saphidufi falcifoli/is A. Br. (Heer: Flora tertiaria Helvetia' III. S. Ol, Tafel (IX. Tafel ('XX. Fig. "i— S. Tafel CXXI, Fig. 1, 2) mit unserem Ileste in Form und Neivatui- völlig uheiein. nui- entbehrt er der llaiulzahnung. SapiiHlns Uiijierl Ett. (Unger: Sylloge jjlant. foss. I, 8. 34, Tafel XX, Fig. 1— G; Fossile Flora von Szaiit/), S. l'i. Tafel IV, Fig. 11, 12) weist ebenfalls die gleiche Form und Nervenverteihing bei meist ungeteiltem Itande auf; einige der hierhergezogenen Blättchen, besonders das von Szantö (1. c. Fig. 12) besitzen aber deutliche Kerbezilhne des Bandes, in die. wie Ungers vergrö.sserte Abbildung Fig. 12* zeigt, Aestchen von den Bögen der Secundiirnerven aus eintreten. Die langgestielten Blättchen von Sapiiidus (/nvcus Vng. (Fossile F'lora von Kiiuii S. 4'.l. Tafel XII, Fig. 1 — 23) haben zumeist stum])fere Austrittswinkel der Secundärnerven und sind ganzraiidig; das Blättchen I. c. Fig. 5 zeigt aber unter spitzeren Winkeln austicteiie Secundärnerven von gleicher Art wie unser Exemplar und lässt etliche Kandzähiic erkeinien. Die in der Form ähnlichen, durchgehends feingesägten Blättchen von Scqj'm- d/is cassioides VAt. (Fossile Floi'a von Bilin, III, S. 2ti, Tafel XLVI, Fig. 1 — 7, 22) weichen durch ihre häutige Consistenz und durch ihre Nervatur ab. Sapindoplii/lhim spinuhso-dentainm Ett. (Fossile Flora von Bilin, III, S. 2fi, Tafel .XliVI, Fig. 27) ist ein Blattrest, der in dei' Itaiulbildiing mit unserem Bliittclicn wohl libereiustimiiit, al)er doch, iiisbcsondei'c in Bezug auf die Nervation zu unvollständig ist. um einen genauen Vergleich zuzulassen. .\iiileie fossile S(i/ii)/dns- und !^apl)ulo})Jii//l/n)i-Vi)y\\wn stellen dem voi-liegeii- den Blättchen frrnei'. Wenn ich siuuit den Blattrest 'i'afcl II. l-'ig. IC. mit keiner dei- beschriebenen Saiiindaceen ideiititiziercn kann, auch unter den lebemlen Sapindaceeii kein genaues Analagon aiiziifiilircn \eniiag. so halte ich doch die Zugehörigkeit unseres Blällcliens zu den Sapiiiilacceii flir wahrscheinlich. / Ai's DKM (;i;hii;i'I'; dks viküwaldsiäi iku ski.s G3 l'am. ItllAMNACK.T;. HllAMNilS (JaUDINI H(MM'. (Tafd II, Fiij. VJ-ta.) Wmmniis Gaiirl,,,,. Heer, Flora tmiaria H.'lvptia'. III,S. 79,Taf. CXXIV, Fij;. 4-15,T.,f. CXW, Ki«. 1, 7, l:S Kellt^r, Beiträee zur Ttnliartinra des Kantons St. Uallen, 111. S. :;i'.), 'Paf. VIll, \'"\<>. 1, Taf. IX, Fig. 2. Staub, Aquitauiscbc Flora dos Zsilthales, S. 30,5, Taf. XXVI, Fii;. 7i„ Taf. X.XXVIIl, Fi^'. 4i., Taf. XXXIX/XL,, Fig. 1\ 2-10. J']i(ninuifi foJü-'i petiolatifi, dliptiris vd nvath. hasi rntiDiiluth vel iic/iinii/iili^. (ipicr (icni)i'nmtis, raritis ohf/imtis. niarfiine serrnlatis ; i/erfii^ src/imhiriis utrbiqtir S — 12, a)H/nIis .')() — ().')° orirntihtis, juxta marginem caviptodfomis , ramulos iir derifef! nmrffinis cmittei/tih/ts : i/erris fertiari/s fii,m2)^icih/is vel ramosis, siih- [KiralleJis. (Jense coi/ferf.if<, miii/ilis s/ihrertis exeiiutihns. Blätter von TUiinini/ts (ioiiilhii IIctT, deren V((ikminiicii vom Ilos.slieri;' schon Heer angeführt hat. stellen da.s llaiiptkontiiigent der Rlattreste vom (Jiii]ii)en: sie liegen in verschiedenen Grdsseii vor und variieren in (h'r (iestalt der Sjjfeite zwischen fast rundlichen, hreiteiföi'migen und schmalen Formen; der Illattrand ist teilweise dicht mit Zahnen hesetzt. zuweilen fast ganzraiulig. Heer stellte (Floi-a tertiaria Helvetia' HI, S. 80, Tafel ('XXV. Kig. S— 12) eine besondere Art Blidiinins lit;i'/j/i(tlis auf, deren Blatter sich durch ungleiche Basis von denen des Bhaniniis (ja/nlii/i unterscheiden: diese Blatter, ilie in Moiiod geineinsam mit denen von llJi. Ga/idiiii auftreten, stimmen im Uehrigen aber ganz mit den Blattern von fth. (iiuid'nii üherein. und zudem i)ildet Heer selbst amdi von (lieser Art Bliitter mit unsynnnetrischer Basis ab d. c. Tafel (-XXIV, Fig. 5, 'J), sodass eine Trennung verschiedener Arten wohl nicht gerechtfertigt ist. Unter den Piesten vom Gnippen tiiiden sich neben symmetrischen B)l;ittern verschiedene unsyminefrisch gebaute: der ungleiche Blattgrund ist bei Tafel H. Fig. 1P>, die ungleichen Ursprungswinkel der Secundärnerven sind bei Tafel H, Fig. l'i. ebenso ausgesproclien, wie bei den von Heer abgebildeten E.xeinplaren. Rliannuis flandiiii H. ist mit den lebenden Bh. firaiidifdli/is Fisch, et Mey. (Kaukasus) und JUi. fdl/n.r üoiss. (Siidost-Kuropa) zu vergleichi'ii. 64 BEITRAC. /t'li KENNTNIS OKH TEHTIAIIF LORA VfliJiommen in der Srlurciz : Mitteloligocii'ii von .Varwaugeii, Ohcrljuchsitcii. Mittel- hczw. Olii'ioligoca'ii von Eriz, Oberägeri, Ohiu-oliiioca'ii von i\I(niO(l, Rivaz (nach Heer). Mitteliiiioca'ii von St. Gallen [Freudenhei-i;] (nacli Kellei). vom ltosshei-!Ae (nach HeeiL vom Gnippen (von Kaufmann ei-\vähnt). Andcririhis bekannt vom Obcroligoca'ii bi.s Obermiocien Europas und iui Tertiär Grönlands unil Nordamerikas. ZizYi'iiis TiLi.iiFOLiiis fUnf/crJ, llocr. (Tiifil II, Fifj. 17.) Ceanothux tilixfolius, \Jngcr, Cliloris protogieii, S- 143, Tiif. XLIX, Fig. l-, III, S. 75, Taf. CXXIII, Fig. 1-8. Zizyphm foüin pct'wlath, suhcordafis vcl ovafo-rJlipticifi, acmnhiatis, crcriato- sprmtis. trii^Uncrriis: ne.rvk secnndarm mfimis htmlanhin^ vcl su-prahasilarlhua, urcnathii asceiideul'dnts. r.rfus ra.mosis, r«j»/.s hi dentcs manjinis cxointihns vel arcuaHm conjuncUs et mm /dos in denfes emillcidih/is : iicrvls sec/D/diiriis ceterls an(/uHs fieutis e pfiiinirio ('f/rrdieidihus : nerriM (riiiar/ls tnii/srersls, s/di/Hind/cHs. anrjulis recfis e medlano oriodih/is. parfini r((mo>, ji'ihiKitiiicrriis : i/crrls jirnnurlis ■'> — !>. i'.ttns riinm.'^is : i/ervis secundarüs caiuptodroniis : nerr/s fi-ftiuriis fh'XKtms cf ra/niosis^ riie j)(ilf/iioii(dc hichidod'ihm^. Au.s den Sclii(diten des Goldauer Bergsturzes liegt ein einziges Blatt (Tafel U, Figur 4) V01-. das sieh den vielerorts gefundenen und hesphriel)eneii Blilttchen dei- Grewia crontfa durchaus anscliliesst. MEM. .SOC. PAL. SUI.SSE, VUL. XL ^ 66 nEiTRAr. zun kknmms dku tkutiahfloiu Uebrigeiis kann Ihm dem lUatto aucli an ('crddii>hyJlnm japonicum S. et Z. getlacht werden, mit dessen lüilttern es viel Uehereinstinimung aufweist. (Ireiria crcnata (Ung.) Heer wird mit (ire/ria oiridciitali^ L. ((Jap-Abessyiiien) und (ir. cchimdntd Del. (Nubien) vcrgiiclien. Vorkommen in der Srhirek : C)l)ei-oiii;oe;en von Monod und vem Indien lliionen (nach Heer). Andericärts bekannt ans oberoligoca'nen bis unterpliocienen Schichten Europas und aus dem Tertiür Sjjitybergens. Fam. Ar.aliacea;. AuALIOPIIYLLUM SPECKll IIOV. S[)('(*. (Tafel 11, Fnj. t.) ArurtojiliijU/uu folloüs petiolafis, longh. huircoUüls, /ftriiiqiw ai/f/Kstat/s, arßute dentaüf< : nervis secundnriis angidis ca 4r> ° orknühus, jnxta marg'mem furcato-rantosii^, campt' >dromis, raniidos In dentes marf/ii/is emittentibus. Tafel II, Fig. 1 stellt ein langes. lancettliches, beiderseits allmählich ver- jüngtes Blatt mit 12 nnii langem Stiele dar, dessen Rand mit entfernt stehenden scharfen riandzähnen besetzt ist; von dem massig starken Mittelnerven gehen in halbrechteii Wnikeln nahestehende Secundarnerven aus, die schwachgebogen zum Rande verlaufen, hier zum Teil sich gabelig verästeln und mit dem inneren Aste sich I)ogciiförmig mit dem voranstehenden Secundarnerven verbinden, während der Aussenast in einen Randzahn ausläuft; ausserdem gehen einzelne Nerven- ästchen von den Schlingeidxigen der Secundarnerven in die Zähne; von dem feineren Ncrvemietze lässt der Abdruck nichts erkennen. Den vorliegenden Rest sehe ich als Teilblättchen eines gefingerten Araliaceen- blattes an; er stimmt in der Nervatur mit den Blättern verschiedener lebender Araliaceen id)erein: z. 1!. mit: Schefflcra imprtssa Clarke (Ostindien) : Axc ähnlich geformten Blätter haben AIS i)i;m CKiiiKTi'; i)i:.s viriiwai-ksiai i i;ii si;i;s (17 fiitt'ci-iitL'r stcliriidr SrciindiiriH'rvi'ii und wciiigiT zahlreiclic und iirösscrc llaiid- ziiliiic: N'oneiivfitt'iluii^ und l>'andv('rs(ni,'unu- stimnicii ulicrciii. üreopanax xalajicir^ls Dcnc. et l'l. (Mexiko) l)L'sit/.t in l''(irni und \ci-vatur ühcrcinstiuiniendc aluT uin^cziliinU' llhillci'; aiuk'it' Orcojtdint.i- - Av[i'n liahcn gczillnite llliittLT. I'sendo2Htnax laii'r/rcris |(iay) Sccin. i('liik') triii^t kleinere lllattei- um gezalinteui llande und i^leiclier Nei'vatur. Nothopmiax lloxtliurtii Hanns (China) Ite.sitzt äliidicli gestaltete, aber i;i-(>l)ei- ijezäliiite lilätter mit iilmliclier Nervatur. Von fossilen Arten konuut unser Rest den Blättern nahe, die Unj4er (Fossile Flora von Sotzka S. 44, Tafel XXIY, Fig. 21 — 23) als l'inia.r lonf/isfl IV, Fnj- 1) Ä)'((lioi>ln/U/{m fdliis firnils. (j/ih/'i/irhihis : lohis aiifj/isfc. layicc.olatis, deiitl- cidatis : )ieivittiu)ie H(iiii(i(lnini(i : nrrco jiriituirio disfliivto : Jicrris scrididdriis tenuiljHs. (üKjuUs acutls ca. 50^' orhntibtis, auiiptodromis, rumulos in dez/fca inar- ginis eniitfevtibits. Der nicht ganz v(dlstandige abei' charakteristische Blattrest, den l''igur 1 der Tafel IV wiedergibt, stellt sich als fünflappiges Blatt dar mit anscheinend einge- zogener Basis und schmalen, dreieckigen, langausgezogenen und s])itzenden(len Lappen, die am Rande scharf feingezähnt sind; die Hauptnerven der Lappen sind kräftig ausgeprägt; von ihnen gehen unter Winkeln von ca. 50° entferntstehende, zarte Secuiulärnerven aus, die sich am Rande camptodroni verijindeii und feine Aestchen in die Randzähne entsenden. 68 BEITRAG ZrU KENNTNIS HEU TERTIÄUFLORA Der r.liittrest eriiiiRTt auf den ersten Blick an lUätter von Liquidamhar L., unterscheidet sich aber von diesen durch die Form der Blatthappen und deren feinere Itandzahninij;'. durch derbere Konsistenz und durcli den Secundärnerven- verlauf, deren Bandbiigen dem Bande mehr genähert sind als bei den Amberbaum- blattern. Unser Blattfragment stiiiuut gut zu den gelappten Blättern mancher Aralia- ceen; so besitzt Oreopanax Salvinii llemsl. (dhina) gleiche, tiefeingeschnittene Blattei-, deren Lappen aber ganzrandig sind ; bei Kalopaiiax rki.it ifoJi/i.^ (Sieb. et Zucc.) Miq. (Ostasien) sind die lilattlappen von bi'eiterer Dreieckfonn und besitzen gröbere Bandzahnung. Vcni fossilen Formen können zum Vergleiche herangezogen werden : Anilla ZadducJii Heer : Mioca-ne baltische Flora S. Ü, Tafel XV, Fig 1". Lesquereiix : Beport on the fossil plants of the auriferons gravel deposits of the Sierra Nevada, p. 21, pl. V, tig. 2, 3. Lesquereux: Contrib. to the fossil floi-a of the Western Territ., Cretac. and tert. Flora, p. 265, pl. XLVB, fig. S, 9. Menzel : Flora der Senftenberger Braunkohlenablagerungen S. 121, Tafel V, Fig. 8, Tafel VI, Fig. 1. Diese Ai-t hat aber viel grössere, Inichtige Bandzähne. Amiia aiKjiidlloha Lesquereux (Report on the fossil plants of the auriferous gravel deposits, p. 22, pl. V, fig. 4, 5) hat tiefer eingeschnittene, ganzrandige Lapi)en und dichterstehende Secundärnerven, und die Hauptnerven der untern Lappen tremu'n sich erst in ziemlicher Entteriunig vom Blattgnmde. Aralia Saporfanea Lesquereux (Cretac. and tert. tlora, ]). (il, pl. VIIL fig. 1, 2, pl. IX, fig. 1, 2; Flora of the Dakota group, p. 1:51, pl. XXIII, fig. 1, 2) besitzt Blätter mit keilförmigem Blattgrunde und liefer eingschnittene, grob und entfernt gezähnte Lappen. Aritlia W('Uiii(it(»ii((int Lesquereux (I'lora of the Dakota group, \). Dl. pl.XXI, fig. 1. pl. .\.\ll. Hg. 2, ;i; Xewberry: Flora . . On the fossil tlora nf Hovcy Tracey. p, lOds. pl. L.XIV, tifr. 3''. r,, pl. I,.\V, tili. \2<-. . . Wurtriilien;iT, Tcitiarlliira des Kantipiis Tliurijau. S. I0, 70 BRITIIAG '/An KK\NTNIS UlM TK ini.MlF I.OUA Jichitoi/iiim fiilih li)ti'ari-la)ireollätter eine häutige Besciiaftenheit angibt. Da das Blatt zudem uiivollstilndig ist. inuss seine Deutung fraglich bleiben. Vvrlanunirn von KcliUuiiiuin ciisjildattdii II. in der Sducei^ : ObermiociBn von Locle und Tägeiwilen (nach Heer und Wiiiteid)eiger), ferner im Eoca'ii Knglands. von A-rtli. Vorkommen ausserhalb der Schweiz Koca-u Kuropa-; Unter- I dbri- TlltlT Mi.H^u l'.uruiKcs l'lnj;l;'iiil Kiicliind Provinz Sachsen P'raiilu-cifh, WcItiTau Wettorau, Bühmcn SteiiMinark, Fraiikti'ifh Italii'U. Steier- mark, Hiihnii'ii Unsarn Italien Wetteratt, Italien Italien Obere Kreide bis riiter]ilioe;en Kurdpas riiteroli,;,'(ieien bis riinea^ii Kiirnpas Mitteleocain bis Untermiocwii Tirol — Urdimeii. Italien — Saniland, Italien Italien, Frank- reich, Steier- mark, Böhmen Biilimen, Italien Italien Italien Mitteleoca^u bis Plioca'ii F^nropas UntcroligocaMi bis IMioca'n Europas Eociun bis Olierraioca'n Knroiias Italien, Wetterall, Böhmen Mitteleocspn bis Obermioca^n Europas Böhmen, Steiermark Böhmen Saniland B(]hmen, Steiermark Italien Aussereurop. T-Mtiar S|iitzber!jeii, (irönlanil, Nordamerika Entsprechende lebende Arten l'liiuiOjihit.sprdliffiYi Mett. | Mexiko, trop. Auieiikü Axpidium axcendoi.i Hort. Spitzbergen. Grönland, Nordamerika, .\lask.i, Siliiiifii Spilzlierg.liioiilaiid \iiril.inieriU Saclia- liii, Ihiidsrliurei Arktis<"he Zone, Nordamerika Nordamerika Grönland, Nordamerika, Sachalin Nordamej Nordamerika. Sachalin Spitzbergen, Grönland Osminifla I'rexliaiin ,1, Sm. var. hriiik.si^rfolia f.Tav; liUzon I Osmtinda jiivdnirn Bl. [ Kamtschatka, .lava, Ceylot Ghililuslnilinf hiieropInjUns Kndl. |Nordcl]in.i | Sdjiutia sempirvirens Endl. |Californien | Sequoia (ßgaiilen Torr, und Sequoia semjyerrirer, Endl. [CalifornienJ ('i/licnis li, sp. (V) Ci/peracearum gen. et spec. ? Mi/ncii mncrocarpa II. B. | Südamerika | M. conifrra Burm. [Afrika], il/. microcaijui Kil I Westindien] ('iniiaiiiiii)invi peihdiiiihilum Nees [Japan] Arer nihiitm L. ]Nordamerika] Brnliemia rolnhitis L. ] Nordamerika] Coniits L. spec. ilur. Andromeda salwifulia Bth. [Siidanierika] A. multiflora DC. [Südamerika] A. poUfiilia [Europa] Andromeda calyciilala L. [Nordamerika] Piirnna riilnbilts Burm. [ Snnd.ainseln] Adina racemosa B. et H. [China] Sli/rax L. sp. Ptttaspnrmn iindulatum X'cnt. [MakarouPKi(Mi | MKM. SOC. FAT,. =;niSsli, VOL. XL T Tel>er*siolit der* F"lora. Beschriebene Arten Bekannte Verbreitung im Tertiär der Schweiz M,ttel-01,..ocaMr ober-OII<.oea.ii L'ber-(-)li,iiii(M-ii r]itei--A.|uitan j i >ber-.-\(|inlaii riltiT-MioCO?!! Mittel-.\Iioc;vn 1 Ober-Mioca'u 1. l'(t.r(l(//l(lll (iislicliuill llllilri IIICHht (Ilirr) — Kii/ — IIuIkt Kliiiiirii, Lausanne Jxalligeu — Ocningen, Tägervvilcn 2. Gli/ploxtrobux eurupxits (Bigt.) Üng. — — Miiiiod, Kivaz Moiiod lliilier Klidlien Arth — Oeningen, Elgg.Iieinraln Hohenkiilhen 3. Seqitoia Latigsdoifii (\itiil.) Um- — Eriz, Kuli, Rntlieiitluirm Hoher Klionen Weggis.Artli Rossherg Tägerwilen 4. Seqiioia Coitflsix Heer — — — — Arth — — ö. Typha latissima A. Br. - . Kuppen Moiiod, P;uidex Hoher Klioneu — St. Gallen (Steingrüble) Oeningen, Tägerwilen, Elgg 6. Poacites f\\. — - — — — — — 7. ZiiKjiberites mullinervii! Heer — — — - — Rossberg — 8. Cf. P/erocnc»/a /feer»(Ett.)Schimp. — St. Gallener Kincllingt' — — — - — !). Cf. Qiieictis sp. — — — — — — 10. Cintmmonmm pnli/inorpliKin (A. Br) Hrrr Sii.-Ütria. llcvoüer. ,\;ir\v;uiKi'n Eriz, Kuppen, Hdiw, Stiriie- nlti.Olieniseii, St. (iaileuer Kinilliuge iMiiiiiid Lausanne Götzeuthal, We.ir.uis, Bacli, St. Gallen (Mdiizleii. Kietliausle) St. Gallen (Steiiigrid)l(-) Ofiii|]i|cii, Sclii'olz- liuri], Wan(|i'ii, Sici'Lliiii'ii, illiiS. i\('ltciiliaili, llorlias, Si(i(jciil,il, llciiiiii|cii Deniiaiii, Sl.iail, ■|a(|cr\\ilfri 11. f'inuftitKjmiiiii Schriii-Incri Herr Drvriiri- Kriz, Kninien, Stiinei liti, St. Galleuer Findlinge Monod. Saleve Ihilicr llliiiiicri, Ijausanne Kalllyen,Weg- yis, St. Gallen (Watibacli, Minizlen.Kiet- hausle), Arth. Götzenthal St. Gallen (Giiittli, Freiidenberg, Steingriible) Ofiiiiigcii, Scliruiz- liiiiij, Alliis, llci- liii(|(ii,Slaail, llerii- raiii, Tai|iTHileji, SlccUuirii, Ik'ors- 12. Ltmiophyllum sj) — — — — - — — 13. Lrquidambar europu'itm A. Br. — Hiirw, Stirne- riiti,<»l)erageri — Hnlier Itliiinen - — Oi'iiinijfn, Sleincr- licri], Silir(ilzliiir(|, Lllfic,SltllllMl,l)cl- liiiijcu, IkTiiiain 14. Sapindophißlum denticulatam n. s|). — — — — — — !•'). Uhamnus Gaudini Heer Aarw.-iri^rii, Olierlmi'lihiteii Eriz, Oliei'aüci'l Mnnod, liivaz — — St. Gallen (l'reiiileiilicri|), KoKslierg — 16. Zizi/phu.i lili.vfulius (L'nK.)neer — — — Hoher Khonen — — Sehrotzburg 17. Greicia crcnata (Ung.) Heer — — Monod Hoher Rhonen — — — 18. Aralinphyllum Speckii n. sp. — — — — — — 19. Araliophyllum detiticulalum n . sp. - — — — — — 20. Andromeda vaccinüfolia Ung. — St. Gallener Findlinge Monod — Arth — Loele, Bernrain 21. Cf. J'khitonium cuspidaliim llcer — — — — Lfolia{\'iv^.) Sajiorta Kl. Ciiinumomum Scheuchceri Ileei 11. Acer trihihalum (Stbc;.) A. Br. [2.Bcn'lieiiiiamullim'rr/!i(\. Br.)IIec 3. Apeibopsis olilkjuri n. sp. 4. Curnus Studeii Heer r). Cf. Andromedn protof/.ea Ilng. 6. Andromeda vaccinnfolia \' 7. I'orana (?) mningensis Heer 8. Adina helvetica n. sp. 9. Phyllite.i slyracinus n. «p. 0. Carpolilhes pillosporaceiix n. sp. DcveliiT Xeuciil Siialfcld Mittel- oder Ob?r-01igocan ObtT-Oligocien j l'ntei-.Aitnitaii 1 Ober-Aquitan riitei-Miocaiii Mittel-Miocren Ober-Miocaen Kriz. rai|i]ien Eriz Kriz, Rüfi, Kotbcntliurni Kuppen Hüfi Ruiipeii, Kriz, Stirneriiti, St. (i.-illeiicr Undliiitre Monod, Pau- de.x.Kochette Rdchette Mfinnd, Riv;iz Miini«! Hoher Rhoncn lliiiirr llliiiiirn, l-ausanne St. Galleu (Riethäusle) Inlier Rlionen Hoher Rhouen Mo II od, Paiidr.\ Monnd. Pau- de.x, Roehette Monod, Rivaz, Paiide.x Monod. Sulev( Kriz. Stiriieriiti Kriz Kriz St. Gal leuer Findlinge Roehette. Rivaz. Paudex Monod, Rivaz Monod, Belmont Monod, Roehette Lausanne lolier Rhonen Hoher Rhoneu WeggiK St. (;alleu (Miinzlen, Riethimsle) lliilicr lllioncii, Lausanne Hoher Rhoncn Monod Götzentbai. Ralligeu.Weg- gis, St. Gallen (\Vattl)acb, Mönzlen, Riet- häusle) G nippen Rossberg, Gnippen (inippen Gnip])eu, St. (iaileu (Grüttll, Freudeiiberg, Steingrüble) St Gallen (Steingrüble) Steiiierberg Oeuingen, Elgg, Bern- rain, Hohen- krahn Tagerwilen Oeniugeu Üciiiiigon, Sclinilz- biirg, Alliis, llrr- liiigcn, Uenirsiii, Slaad, lagi'inileii, Slcclvbdtii, lli'crs- Imrg St. Gallen (Wattbach) Ralligen St. Gallen (Freudenberg) Gnip]ien Oi'iiiiiije]], >cbriil2- biitg, Albis, l.iiclc, .Slaad, licniiaii] (leningen, Schrotzburg, Bernrain, Ber- liugeu, Tager- wilen, Meers- burg Loele, Tagerwilen Locle, Tagerwilen Loele, Bernraiii Oeuingen, Tagerwilen voin Giiippeii iiii*l E^oj-'i.'-tl^ei*;^;«. Vorkommen ausserhalb der Schweiz Unter- I i'bi-i-- ;.«a n I'.uroi.a> Olii-oc:«.. lOnropx-i Uiit.T- I I ib.- Anssoieuri I'crliai riitcrolii,'oi-a'n bis Plioca'ii Enro|i:is Obpro Kreide liis l'iitrr|ilioc:i'n Kiirn]i;is UnteroligociBn bis IMitictrii Europas Mitteleoca;ii bis Untermiociun Tirol Provinz Sachsen Wetli'rau, [iMlimcii.Kr.iiikrcicIi Sauil.iii,!. Slr-iLT- tii;irk. Holt 1111 (1, Crniititii, üalicri n,i,f.'irri Obi'n/iiivni liis l'liixM'ii Kiimiias MittelcocKQ bis I'liuca'ii Ein-o])as Engl.'iiiil ;cn. Gionlaod, .Noii! uiiieiika. Alaska Sibirien Arktiscl: Zone AlkliscIlP ZllMC, NoriiamorikM (iniiilanil Grünland, Nordamerika Spitzbergen Grönland Entsprechende lebende Arten T(i.rt/(lii 15 11 W :{8 37 (IS ()7 liS CS (IS (is In (il! 2() 26 25 .VO' ■17 . 'i:t V Ceaniilhus pi)lyMiorpbii> A. Br. — ini;i'rubus l'u^ Celastrus el.emis l'n;;- ilinnaiiwmniii Buebii Heer . . ;), — laucenlatuin (l'nt,'.) Heci — p()ii/iiioi-lilu(m(\. Br. i Ilei — ScIii'HcliZiTi Heer ',), Kl. — spectabde Heer — transversiini lli i'.oniiis Sliii/rn Heei' Cijpi'nh's lleiiciiliiiitis Heer Ci/prriis Chiiriiiiiicsi Heer Daphniif^ene eb'^iins Wal. Donibeyopsis crenata l'nj^'. . Ilri/niidrolilrs bakea'rolia Unf: — iiiiihiliün Heer Erlntiiiniiiii i'iispiiliitiiiii Heer Kleus Seliiuiperi Lescju. . — spei-tabilis Lesipi. — sulitruncata Lesiiu. . — tlliadolia (A. Br.) Heer [•'laheliaria Biimiuiana Heer Ci/ijptü.slrohHS eurojm'iia (\U--^[. ) l'iif; — L'n^^eri Heer . Iliiiiiiipli'ns slinnrn (t'n^. ) A. Br. Seite . 36 64 9 10, ."i? !l, III, ;iii, :;- er s. ». 10, r,6 ;>' /. .a,v 9, .■;- . ;i7 . lo . :ti' . :il 5(1, 5S . 65 . :!,■( 10, ;/ . (!!> . ;{s , 38 HS . 3S 10 l'S. 2S 84 BEITRAG /l'lt IvEKIS'TNIS DKll Tl- IlTIÄRFLOIl A Grcina crenaln (l'nfj;.) llpcr Ju{;lans Heerii Ett. . — bilinica Uiig. LastniM Fisclieri Heer . — Iielvelica Heer . — pulehella Heer . — stiriaca Heer Liutyophijlhtm sp. . Lef,'iiniiiuisiles l'r((ser|iiii,-i' Heer LiijuidiiiHlinr eitroii;i'um X. Hr. — lirotensiim llnj^'. Lilsfd liiitimht'ryeri n. sp. — Deichmülleri Eyhd. — elatinervis Sap. et Mar. — elonsata Fried r. . — expansa Sap. et Mar. — magniflca Sap. . — Miilleri Fi'ieilr. . Mijricd luikni'foliii (Vnt;.) Sa[i Osminiild (Irulsi'lircilii-i'i Sliir — liijnilum (Gieh.) SUi Paiia.x longissimuiii Unfj. Pecopteris lignitiiin Gieh. . PhaseoJilhes formus Lesijii. Piiegiipleris stiriaca Ett. I'kt/Illtcs slijrucimis II. sp. — trilobatiis Slcriili, PitlosporiiiTi Feiizlli Ett. Platanns Schimperi (Heer) S.'i| l'lenasiuni lignituin Squiii. . l'tlllcill'S sp I'dlypiiililes stiriaeus l'ng. . Mar. Seile. O.j 34 9 2ö 23 ■25 23 5S 10 , ^'jf> I, 59 W 50, 58 50 50 50 50 50, 58 öW 26 2C, 07 26 43 23 46 35 47 6H 27 5/ ^.1 KU l'onuKi inii(/e)isis Heer . Ptcris uro|]hylla Ung. Ptfnn-nnjii llfcrd (Ett.) Sciliini). Qucrciis ncriifolia A. Hr. — -V Hliiiniiiiis (laiiiliiii Heer — iniequalis Heer . — nuiltinervis A. Hr. . Ulms stygia Ung Siiiiiii(liijili//Iliiiii (li'iiticnliiliiiit II. — s]iiiuilosii-(ieMtaluiii Sapiiiilus eassiojdcs Ett. — faicifolius A. Br. . — grajcus Ung. — Ungeri Ett. Si'ijiioiii (U)utlsiu' Heer . — Lungsilorjii (Brgt.) Heer Siiiiia.v Weheri Wess. ... Styra.x Aiiilira Ung — Obassia S. et Z. bjssile Natli. — prima'vum Sap Taxiles Langsdorlii Brgt. . . . Taxiidites europa'us Hrgt. . 'l'ii.ni(liiuii ilisliiliinti iiiKici'iiicuiii Hee — iliiliiuiii Heer — eiiriip;eum Gard. et Ell. Ti/Iilm aiigustior Sap — Iiilixsiiiia A. Br. Xni(/ihfrili:s miilliiicnus Heer . Zizi/plius u'ningcnsis Heer lili^rfolhis (l'ng.) Heer — Ungeri Meer . . . . 9. 10, 50 Seite 43 9 54 56 56 63 63 36 61 61 62 62 62 62 62 30,52 2<), 52 10, 50 47 47 47 29 28 51 51 28 53 53 54 64 61 VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN llif ()ri},'iiiiili' iM'liiiili'ii sirli im l!i-sit/,f. des Geologischen Institutes der Universilat Hasel (Fos- silien von Arlli), des lleriMi Dr. liiuinihi'i'jj^er in Basel (Rest von Grisij^'en) und des Herrn M. Speck in Zui; (Ptlanzen vom Giiipiien). TAFEL I Fig. I — "2' Pllanzenreste von Arlli. Fif,'- 1\ 2 Fif,'. 1 ". Fig. 4. Flg. ."). Fig. 6. Fig. 7. Flg. 8. 9. Fig. 10. 1 Fig. 12, 1 Fig. i:\. Fig. l.-i. Fig. 17. ^. Ajiribojisis ohliqua n. sp. ConiHS Stuthri (leer Porann (?) wn'nuicmis Heer . Mi/ricii hdken'fiilid (Ung.) Sap. . C(irjH)lilhi's jiilliisjionireiis n. sp Cinmniioi/iinii Srio'itrhzcri Heer Ailniii hi'liYlint n. sp 1. I'lit/Ililes stijraciniis n. sp. 4, 16. unbestimmbare Ulattresle Arn- trilohntum (Stbg.) A. lir. . . lirrclifiinn iiiiiltiiir}-rix {A. \iv.) Heer ef. Atiilnititfilii jiiuil()ii:vaV\v^. .Süile 37 40 43 33 47 34 45 46 48 35 36 41 Abhandlungen der Schweizei'ischen palaeontologischen Gesellschaft. Bd XL. 1914. P. Menzel: Tcrliärllora aus dem ("icbicte des Vierwaldstättersees. T TAFKL II FiR'. I, 2. 4—7, 9 — 17 viim (inipptni, Fif^'. :i vom oliereii Husshorj^e, Fi','-. 8 von Grisijjen. Fifi'. 1. Fig-. "2. Fig. :5. Fig. 4. Fig. ö, 6, 7 Fig. 8. Fig. H, 10. Fig. U. Fig. 12. Fig. 13. 14 Fig. 16. Fig. 17. A niliiiii/ni/hiiii Siifi'1,11 Tl. sp. cf. Eiiiildiiiii/ii nixjii(hitiim Heer L)ri//iiiilroi(li's inidiiliiln Heer Gri'wiii rrf»(ilii (l'ng.) Heer Liijiiidfiiiihdr fiirojiit'iiiii A. Br. . Lilsfii lidimihiTiicri n. S|i. (jiniinmoiiiinti jii)li/iiiiiriihiiiii (A. I!r.) Liluri>jihijHiiiii sp AiiilriDiii'ihi rdcrninjohii Ung. . liliiiiiiiiiis (jiiiiiliiii Heer . . . . SdiinHhijiliiilliiiii ili'iihrn/iidim n. sp. Xizijjih:is tiinrfiiliiis (\',n . . 67 SM/uoia Coutisix Heer 30 Cyppnis Ch'ivannesi Meer 31 Goninjileris sliri/icn (Ung.) A. Mr 23 Taxoilium dixlichum tnlocenieiim Meer ' Sl cf. Plpiociinid Ihevii (Ett.) Scliimii 54 (ih/liliisIroliKs eiirop,riis (Brgt.) Ung 28 Sfijiioiii Linijisilorfii (Brgt.) Heer 52 Abhandlungen der Schweizerischen palaeontologischen Gesellschaft. Bd. XL. 1914. r. Menzel: 'I'.M-tl iiR;.: I aus dem debiclc tlcs Vicrwaldstättcisci-s. T. IV. 1 3 b18£ .M; ■ li ! '^ ■. '' ' |W|BHI^^^H^DH|^^HHH^H|H|hi ^^^^H^^^^^^^^^^^^Hi^HH^^^n^Q^nH^H^^^^IH^^^^^H^^^^B^Bulil ' WKHBKBBB^B^BBKKKK^^MHB^KUBKKm- i ...'■ '^^^B 1 ; : 1 - • : l , ( ^ij'j;'K''';':!-;/'^.i/ 1 ; ' ' , i '■■';■' ■ ; Ij \ . ■;';: I ' 1